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Highlights der Woche

Offener Brief und Verbändeappell: Weitere Proteste gegen das Netzpaket

Eine Allianz Hamburger Energieunternehmen und eine Initiative in Bayern wenden sich gegen das von Bundeswirtschaftsministerin Reiche geplante Netzpaket. Ein Appell von Bündnis Bürgerenergie, DGS und Solarenergie-Förderverein Deutschland fordert eine grundlegende Überarbeitung. Der BSW-Solar, die Grünen und weitere Organisationen protestieren lautstark, der BDEW ist teils dafür, teils dagegen.

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Aurora Energy Research: „Redispatch-Vorbehalt“ würde zusätzlich zum zeitweisen Verlust der Marktprämie führen

Die Analysten haben ihre Annahmen auf Basis des Referentenentwurfs modelliert. Die kapazitätsbegrenzten Netzgebiete sehen sie vor allem im windreichen Norden und Photovoltaik-dominierten Süden Deutschlands. Wirtschaftlich könnten neue EEG-Anlagen dort doppelt Schaden nehmen, weil ihnen nicht nur die Entschädigung, sondern auch die Marktprämie verloren ginge.

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„Garbage in, garbage out“ – Die Solarbranche diskutiert über Realität von KI im Markt

Künstliche Intelligenz kann Planung, Bau und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen beschleunigen, wie sich auf dem „Solar Quality Summit“ in Barcelona zeigte. Das geht aber nur, wenn die Datengrundlagen stimmen. Schlechte Daten, unklare Verantwortlichkeiten und fehlende Dokumentation drohen sonst schneller denn je zu echten Kostenfaktoren zu werden.

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„Kooperationsforum Großbatteriespeicher“: FfE veröffentlicht Diskussionspapier mit Herausforderungen und Lösungen

Mehr als 50 Unternehmen aus der Netz- und Speicherbranche haben in den vergangenen Monaten hauptsächlich über die vier Themenfelder Netzanschlussanfragen, flexible Netzanschlussvereinbarungen, Speichernetzentgelte und Co-Location diskutiert. Mit einem Diskussionspapier adressieren sie nun die Herausforderungen und Lösungen vornehmlich an die Politik und Regulierungsbehörden.

Photovoltaik-Zubau im Januar bei voraussichtlich 1,1 Gigawatt

Die Zahlen liegen 21 Prozent niedriger als im Dezember und 29 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Zubau verteilt sich jeweils zur Hälfte auf Dach- und Freiflächenanlagen.

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Blendschutzfolie ermöglicht Photovoltaik-Anlage am Flughafen Brüssel

Rund 40 Prozent der Module einer 8,5 Megawatt-Anlage des Unternehmens WPD erhielten Anti-Blend-Folien von Phytonics. Damit kann der Standort, ein Lagerhaus in der Nähe des Flughafens Charlesroi, gemäß den Auflagen der zuständigen Behörden für die Solarstromproduktion genutzt werden.

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Bundesnetzagentur legt Orientierungspunkte für dynamische Einspeiseentgelte und Baukostenzuschuss für Einspeiser vor

Mit dynamischen Entgelten und Baukostenzuschüssen sollen Volleinspeiser ab der Niederspannung künftig an den Netzkosten beteiligt werden. Batteriespeicher und Prosumer sind von den vorliegenden Vorschlägen nicht betroffen, da Netzentgelte in einem separaten Verfahren festgelegt werden.

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pv magazine Spotlight für Lumera und Cleverwatt: Zwei Wege, ein Ziel: Energiekosten im Gewerbe senken

Die pv magazine-spotlight-Auszeichnung vergibt unsere Jury in der Februarausgabe gleich zweimal: für Lumera und für Cleverwatt. Beide Lösungen setzen auf datenbasierte Prognosen und algorithmische Verarbeitung großer Datensätze, um Energiekosten im Gewerbe und in der Industrie systematisch zu senken. In der Herangehensweise zeigen sich leichte Unterschiede.

Fraunhofer ISE vermeldet Rekordwirkungsgrad von 34,2 Prozent für Tandemmodul

Neben dem Rekordmodul erreichten die Freiburger-Forscher bei einem weiteren Tandem-Modul mit einer anderen Kombination eine Effizienz von 31,3 Prozent. Auch dies stellt einen Rekord dar, wobei die kostengünstigere Silizium-Technologie eingesetzt wird.

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Gericht erklärt Bebauungsplan des 180-Megawatt-Solarparks Boitzenburger Land für ungültig

Einer von zwei Bebauungsplänen für die 2023 ans Netz gegangene Photovoltaik-Freiflächenanlage hatte vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg keinen Bestand. Bei der Fertigstellung hatten alle Beteiligten – neben den Projektgesellschaften SEBG und Solarparc das EPC-Unternehmen GP Joule und der Energieversorger Mainova – einhellig die schnelle Umsetzung gelobt. Das Gericht erkannte nun „beachtliche materielle Mängel“. Der Fortbestand der Anlage dürfte indes nicht gefährdet sein.

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