Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Nach pv magazine vorliegenden Informationen aus der EU-Kommission haben die Mitgliedsstaaten einer Verlängerung der Anti-Subventionsmaßnahmen gegen die chinesischen Photovoltaik-Hersteller um zwei Jahre zugestimmt. Im Fall der Anti-Dumping-Maßnahmen gab es keine finale Entscheidung. Die EU-Kommission wird darüber nun weiter mit den Mitgliedsstaaten beraten.
Die EU-Kommission hat eine Verlängerung der Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen für die chinesischen Photovoltaik-Hersteller um zwei Jahre vorgeschlagen. SAFE und BDEW fordern die Abschaffung der Importzölle. Solarpower Europe sucht dafür nach einer qualifizierten Mehrheit unter den Mitgliedsstaaten. EU Prosun will die Verlängerung der Schutzmaßnahmen für die europäischen Photovoltaik-Hersteller. Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich nun wohl positioniert.
Auf einer Energietagung in Berlin gibt sich Johannes Teyssen sehr zahm. Er bezeichnet Photovoltaik und Windkraft als „big business“, die mittelfristig wirtschaftlich überlegen sein werden. Allerdings gilt es dafür, politisch die richtigen Leitplanken zu setzen.
Nach einem FAZ-Bericht soll sich der Bundeswirtschaftsminister durchgesetzt haben. Das Bundesfinanzministerium will demnach offenbar auf die Belastung des Eigenbrauchs bei Photovoltaik-Anlagen sowie Strom aus Industriekraftwerken verzichten.
Auf einer Tagung in Berlin hat der Bundeswirtschaftsminister Bilanz seiner energiepolitischen Errungenschaften der vergangenen vier Jahre gezogen. Für die letzten Monate der laufenden Legislaturperiode bleibt noch der Grünbuchprozess für die Sektorenkopplung. Das derzeitige EEG ist nach Ansicht von Gabriel nicht dafür ausgelegt, deren Lasten zu tragen. Zu Importzöllen für chinesische Photovoltaik-Hersteller äußerte er sich auch – allerdings eher vage.
50 Prozent weniger Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken in Deutschland bis 2030 würden dem CO2-Minderungsziel helfen, wie eine nun vorgelegte Studie aufzeigt. Zugleich könnte damit der Exportüberschuss abgebaut werden und die Auswirkungen auf den Großhandelspreis für Strom wären gering.
Eigentlich ist Blockchain eine Hintergrundtechnologie, die im besten Fall einfach funktionieren soll. Karl-Heinz Remmers, CEO der Solarpraxis Neue Energiewelt, erläutert im Interview, warum sich seiner Ansicht nach trotzdem so viele Unternehmen damit beschäftigen und sie die Nerd-Szene verlassen hat.
In einem Gedankenexperiment hat der Berliner Think-Tank verschiedene Energieszenarien für 2050 modelliert. Dabei zeigt sich, dass ein Stromsystem basierend auf Photovoltaik, Windkraft und Speicher zumeist kostengünstiger ist als ein fossiles Pendant.
Die Photovoltaik-Anlagepreise sinken, die Strompreise steigen und dazu könnten sich im Februar noch die Einspeisevergütungen für Solarstrom leicht erhöhen. Die Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg hält daher Photovoltaik-Renditen von mehr als sechs Prozent wieder für möglich – mehr als bei vielen anderen Kapitalanlagen derzeit.
Anträge können zwar seit Anfang Januar wieder gestellt werden, doch noch kann die KfW keine Tilgungszuschüsse gewähren. Das Bundeswirtschaftsministerium erwähnt dies mit keiner Silbe, sondern verweist nur auf die 30 Millionen Euro, die im Etat eingestellt und noch längst nicht ausgeschöpft sind. Der Bundesverband Solarwirtschaft wiederum betont die weiter gewachsene Wirtschaftlichkeit von Speichersystemen in Kombination mit Photovoltaik-Dachanlagen.