Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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10 Billionen US-Dollar an Investitionen in fossile Brennstoffe müssten in diesem Jahrzehnt in die Energiewende umgelenkt werden. Die jährlichen Investitionen in erneuerbare Energien müssten IRENA zufolge auf knapp 750 Milliarden Euro bis 2030 mehr als verdoppelt werden.
Vor gut zwei Jahren standen Stadtwerke-Pachtmodelle für Photovoltaik-Anlagen im Fokus der Verbraucherzentrale NRW. Damals erwiesen sich nur 3 der 13 untersuchten Angebote unter den getroffenen Annahmen als wirtschaftlich. Im gravierendsten Fall stand für Pächter über die Vertragslaufzeit unterm Strich ein Verlust von mehr als 8500 Euro. Thomas Wennmacher, Experte für Finanzierungsmodelle in der Energiewende bei der Verbraucherzentrale NRW, erklärt, was sich seither getan hat und worauf Kunden achten sollten.
Die Äußerungen des CDU-Wirtschaftspolitikers Joachim Pfeiffer, das Auslaufen der Solarförderung für Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt Leistung nur im Paket mit Änderungen bei der Windkraft aus dem EEG zu streichen, löst eine Gegenreaktion beim Koalitionspartner sowie der Branche aus. Die SPD warnt davor, die Solarindustrie in „Geiselhaft“ zu nehmen und fordert Wort zu halten.
Bereits seit dem Spätsommer läuft ein Insolvenzverfahren der Solibro GmbH und der Geschäftsbetrieb ist eingestellt. Nun ist auch die Hanergy-Tochtergesellschaft Solibro Hi-Tech GmbH in der Insolvenz.
Die Nachrichtenagentur dpa-AFX berichtet, dass erst auch das Kohleausstiegsgesetz, die Strompreisentlastungen für die Industrie und die Abstandsregelungen für neue Windkraftanlagen geklärt sein müssen, ehe die Aufhebung des 52-Gigawatt-Deckels bei der Solarförderung kommen könne. Die Union erhöht damit den Druck auf die SPD.
Der Professor der HTW Berlin setzt sich in seinem neuesten Video mit den Schwierigkeiten von CDU, CSU und AfD in Sachen Klimaschutz auseinander. Dabei sieht er gute Gründe, warum Politiker dieser Parteien den Klimawandel nicht leugnen sollten, sondern sich aktiv für mehr Energie aus Deutschland stark machen sollten.
Noch im vergangenen Jahr hat der Bundestag Änderungen beschlossen, die eine drastische Kürzung der Mittel für die allgemeine Energieforschung zur Folge haben. Dabei entsteht der Eindruck, dass die Bundesregierung alle Hoffnungen in die Reallabore setzt, während ein Großteil von bereits geplanten Projekten auf der Strecke bleiben könnte.
Die Juristen aus Würzburg gehen davon aus, dass eine Entlastung der EEG-Umlage durch die Einnahmen aus dem Brennstoffemissionshandel Brüssel wieder stärker auf den Plan rufen wird. Sie zeigen zudem Alternativen auf, die die Bundesregierung hat, um die EEG-Umlage für die Stromverbraucher zu senken.
13 Vereinigungen haben sich in einem Offenen Brief an die Bundesregierung und den Bundestag appelliert. Aus ihrer Sicht besteht akuter Handlungsbedarf, den 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung sofort aus dem EEG zu streichen, da er aufgrund von Vorzieheffekten bereits im April erreicht werden könnte.
Die Analysten gehen damit von einem weiteren Anstieg um 14 Prozent gegenüber 2019 aus. China wird der größte Photovoltaik-Markt der Welt bleiben, doch seine Bedeutung nimmt ab und der Zubau erfolgt regional stärker verteilt.