Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Kommentar: Man mag es als Kollateralschaden der EEG-Novelle 2021 bezeichnen, dass ab dem 1. April Dachanlagen größer 300 Kilowatt nur noch für 50 Prozent des Stromes die Marktprämie erhalten oder dass sie sich für die volle Förderung um Zuschläge in Ausschreibungen bemühen müssen. Die Erlöse einer Anlage mit 30 Prozent Eigenverbrauchsanteil sinken so um rund sechs Prozent, gleichzeitig steigen die Risiken. Diese jetzt eingebaute Ausbaubremse ist unnötig, nicht kohärent und behindert die Energiewende.
Die Projekte zwischen zehn Kilowatt und fünf Megawatt müssen einen hohen Innovationsgehalt aufweisen, der vor allem fassendenintegrierten, schwimmenden oder Agro-Photovoltaik-Anlagen zugesprochen wird. Eine Fachjury soll über die Vergabe der Fördermittel aus dem Klimaschutzministerium entscheiden.
Nach einem unerwartet starken Januar gingen die Meldezahlen neuer Photovoltaik-Anlagen im Februar deutlich zurück. Die Solarförderung sinkt im April um weitere 1,4 Prozent, womit die festen Einspeisetarife für Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 40 und 100 Kilowatt Leistung erstmals unter 6,00 Cent pro Kilowattstunde fallen.
Die Prüfer kritisieren, dass das Bundeswirtschaftsministerium teils mit zu optimistischen und teils mit unplausiblen Annahmen arbeitet, wenn es um die Versorgungssicherheit geht. Zudem hat es immer noch nicht festgelegt, was es unter einer preisgünstigen Stromversorgung versteht. All dies gefährdet den Erfolg und die Akzeptanz der Energiewende in Deutschland.
Das neue Modul „Tiger Pro 54HC“ basiert auf einem 182 Millimeter großen Wafern, 108 Halbzellen und weist einen Wirkungsgrad von bis zu 21,3 Prozent auf. Der chinesische Photovoltaik-Hersteller erklärt, das neue Produkt sei besonders für private Dachanlagen in Gebieten mit hoher Schnee- oder Windlast geeignet.
Das britische Analysehaus hat seine Prognose für die neu installierte Photovoltaik-Leistung im Jahr 2021 um rund 23 Gigawatt angehoben. Aufgrund der starken Nachfrage sind die führenden Modulhersteller für die erste Jahreshälfte ausverkauft.
Die Corona-Pandemie half der Bundesregierung im vergangenen Jahr, ihre Zusagen an Brüssel beim Erneuerbaren-Ziel zu erreichen. Während im Stromsektor die Bedeutung der erneuerbaren Energien stetig wächst und der Verkehrssektor einen deutlichen Sprung macht, geht im Wärmesektor nur wenig vorwärts.
Zudem gibt es eine weitere Patentklage in Frankreich. Voraussichtlich im April wird das Berufungsverfahren im Streit mit den Photovoltaik-Herstellern Jinko Solar, REC und Longi Solar am Oberlandesgericht Düsseldorf stattfinden. Auch vor dem Europäischen Patentamt streiten die Unternehmen und dieses wird wohl noch im Laufe dieses Monats entscheiden.
Das deutsche Photovoltaik-Unternehmen plant, ab dem 2. Quartal ein Halbzellenmodul mit 410 Watt Leistung für Dachanlagen und mit bis zu 540 Watt Leistung für Freiflächenanlagen anzubieten. Axitec setzt dabei auf 182 Millimeter-Wafer.
Der anhaltende Corona-Lockdown zerrt an den Nerven vieler Menschen. Dazu trägt sicher auch das Wetter bei. So war es in den ersten drei Monaten des Jahres eher wind- und sonnenarm. Dies wiederum schlägt sich auch in den Zahlen zur Stromerzeugung und dem Verbrauch nieder. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband […]