Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Pandemiebedingt haben sich die Veranstalter der Intersolar und ees Europe in München, den größten Photovoltaik- und Speichermessen in Europa, für eine weitere Verschiebung entschieden. Statt im Sommer soll die The Smarter E Europe Restart nun vom 6. bis 8.Oktober 2021 stattfinden. Die verschiedenen Awards werden jedoch bereits im Juli digital verliehen.
Nach Berechnungen von Eon lag die Solarstrom-Erzeugung am vergangenen Freitag in der Mittagszeit bei 33,6 Gigawattstunden. Energy Charts vom Fraunhofer ISE verzeichnete eine maximale Photovoltaik-Leistung von 37,7 Gigawatt, wobei Eigenverbrauch nicht berücksichtigt wird.
Insgesamt 15 Vertreter aus den Bereichen Landwirtschaft, Solarindustrie, Forschung und Zertifizierung haben eine sogenannte DIN SPEC für die Kombination von Landwirtschaft und Photovoltaik erarbeitet. Dabei handelt es sich um eine Art Vorläufer einer regulären Norm.
Alle Schichten aus III-V-Halbleitern sind direkt mit der Silizium-Unterzelle auf atomare Ebene verbunden, so die Forscher. Von außen gesehen gleiche die Zelle einer herkömmlichen Solarzelle mit zwei Kontakten, erreiche aber den selben Wirkungsgrad wie die bislang beste mechanisch gestapelte Struktur mit vier Kontakten.
Interview: Die Zahl der installierten Batteriespeicher in Deutschland wächst ungebrochen weiter. Was Kunden bei der Auswahl ihrer Photovoltaik-Heimspeicher beachten müssen und wie Hersteller mit Supportanfragen sowie Garantieansprüchen umgehen, erklärt Sven Weber vom Photovoltaik-Shop TST Solarstrom.
Die Pläne der Regierungsfraktionen, zusätzlich 4,1 Gigawatt Photovoltaik im kommenden Jahr auszuschreiben, hält der Verband für unzureichend. Die installierte Photovoltaik-Leistung muss bis 2030 auf 200 Gigawatt vervierfacht werden, um den EU-Klimazielen und dem Kampf gegen den Klimawandel gerecht zu werden. Auch aus der Wissenschaft kommen Forderungen für einen deutlich stärkeren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft in den kommenden Jahren.
Die Energiepolitiker haben sich in koalitionsinternen Verhandlungen über weitere Punkte aus dem Entschließungsantrag zum EEG 2021 verständigt. Demnach soll das Ausschreibungsvolumen im kommenden Jahr auf sechs Gigawatt für Photovoltaik-Anlagen erhöht werden. Jeweils zwei Gigawatt zusätzlich für Freiflächen- und Dachanlagen sowie 100 Megawatt für Agro- und Floating-Photovoltaik sind geplant.
Vor dem offiziellen Produktionsstart hat das Schweizer Photovoltaik-Unternehmen Verträge mit mehreren Lieferanten abgeschlossen, die ausschließlich von Wacker Chemie produziertes Polysilizium nutzen werden. Noch im zweiten Quartal will Meyer Burger mit der Produktion seiner Solarmodule und -zellen in Deutschland mit einer Jahreskapazität von 400 Megawatt beginnen.
Viele Bundesländer arbeiten derzeit an Photovoltaik-Verpflichtungen. Bereits seit Mitte 2018 gibt es in der Universitätsstadt eine Vorschrift, dass bei Neubauten die Dächer mit Photovoltaik-Anlagen belegt werden müssen. Der grüne Oberbürgermeister ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und 2020 konnte die Stadt einen Rekordzubau von rund drei Megawatt bei Photovoltaik-Anlagen verzeichnen.
Mit dem höheren Klimaziel geht auch die Notwendigkeit von größeren Einsparungen in Deutschland einher. Ein Weg dahin wäre ein schnellerer Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. Doch eine Anpassung der Ausbaupfade im EEG scheint weit weg, wenngleich dringend erforderlich.