Die Kürzung der EEG-Einspeisevergütung ist das faktische Ende der Mieterstromförderung, bevor diese im Markt Fuß gefasst hat. Dieser abrupte Wandel in den Förderzielen der Bundesregierung beeinträchtigt massiv das Investitionsklima in der Immobilien- und Energiebranche, die eigentlich dringend positive Impulse braucht. Noch im Februar wurde die Förderung der Rahmenbedingungen für Mieterstrom explizit in den Koalitionsvertrag aufgenommen. […]
Nein, bislang ist das Energiesammelgesetz noch nicht verabschiedet – die Kürzung der Einspeisevergütung für Dachanlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt noch nicht beschlossene Sache. Doch sind die Art und Weise, wie Branche und Öffentlichkeit in dieser Situation behandelt werden, schockieren und gleichen einem politischen Offenbarungseid. So manchen schweren Schlag hat die Solarbranche in ihrer noch […]
Der Verein und Energierechtler Peter Becker sind der Auffassung, dass die Besonderen Ausnahmeregelungen für energieintensive Industrien und Schienenbahnen verfassungswidrig sind. Zunächst muss das Landgericht Marburg darüber entscheiden, bevor die Klage dann vor das Bundesverfassungsgericht gehen kann.
Im Januar, April und Mai lag der Anteil von Photovoltaik, Windkraft und Co. angesichts günstiger Witterungsbedingungen sogar bei 43 Prozent am Bruttostromverbrauch. Auf das Gesamtjahr hochgerechnet erwartet BDEW und ZSW bei durchschnittlichen Windbedingungen, dass der Anteil bei 38 Prozent bleiben wird. Den größten Zuwachs in diesem Jahr bisher verzeichnete die Photovoltaik.
Für das Photovoltaik-Projekt befindet sich das Bremer Unternehmen derzeit in Verhandlungen mit einem deutschen Großunternehmen, um einen langfristigen Stromabnahmevertrag zu schließen. Wenn das klappt, kann die Entwicklung des Solarparks beginnen, der auf einer landwirtschaftlichen Fläche in benachteiligten Gebieten in Marlow entstehen soll.
Nachdem sich die Koalitionsspitzen auf die Streckung der zusätzlichen Ausschreibungen für Photovoltaik und Windkraft geeinigt haben, taucht nun der Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums auf. Dort ist für Photovoltaik-Anlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt eine Kürzung der Solarförderung um 20 Prozent zum Jahreswechsel vorgesehen.
Der Bundesverband Solarwirtschaft kritisiert die Einigung, da der 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung nicht gleichzeitig aus dem EEG gestrichen werden soll. Die Spitzen von Union und SPD plädieren zudem dafür, die versprochene zusätzliche Ausschreibungsmenge auf drei Jahre zu strecken und wollen Innovationsausschreibungen evaluieren. Voraussichtlich in der kommenden Woche könnte das Kabinett den Gesetzentwurf auf den Weg bringen.
Die neu installierte Leistung ist damit gegenüber dem Vormonat erheblich gesunken, was vor allem daran lag, dass deutlich weniger Photovoltaik-Freiflächenanlagen ans Netz gingen. Die Degression der Solarförderung wird auch in den kommenden drei Monaten bei jeweils einem Prozent liegen. Nach dem aktualisierten Ausblick von Solarpower Europe wird Deutschland in diesem Jahr mit etwa drei Gigawatt neu installierter Leistung der mit Abstand größte Markt auf dem Kontinent sein.
Der moderne Investor will ethisch, nachhaltig und ökologisch investieren und damit eine ordentliche Rendite erzielen. Was können private Investoren tun, damit ihre unternehmerische Photovoltaik-Beteiligung das halten kann, was bei Vertragsschluss versprochen wurde? Der zweite Teil unserer Serie befasst sich mit „der Mutter aller Verträge“ im Zuge einer Investition in eine Photovoltaik-Anlage: dem Kaufvertrag.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer hat auf dem Future Investment Initiative (FII) Forum zwei Absichtserklärungen für Joint-Venture mit Unternehmen aus Saudi-Arabien geschlossen. Zur politischen Situation äußert sich das Unternehmen nicht.