Nur wenige Tage nach dem Start des Förderprogramms sind die Mittel ausgeschöpft. Eigentlich sollten die 2,9 Millionen Euro bis Ende 2023 reichen.
Die Bundesnetzagentur gibt die Gesamtleistung der nach dem EEG geförderten Photovoltaik-Anlagen mit 607 Megawatt an. Die ungeförderten Photovoltaik-Anlagen summierten sich im Oktober auf knapp 100 Megawatt.
Interview: Die Zertifizierung von Photovoltaik-Anlagen unter Auflagen kann nur in Ausnahmefällen die Lösung sein, sagt Marko Ibsch. Er hat 2020 Carbon Freed gegründet, um den Prozess zu digitalisieren. Mit der Lösung „gridcert“ kann der Prozess zur Anlagenzertifizierung deutlich beschleunigt werden, was auch Geld spart. Der Fokus liegt dabei auf mittelgroßen Installationsbetrieben, aber auch kleinere Installateure können davon profitieren.
Nach der aktualisierten Übersicht betrug der Photovoltaik-Zubau an geförderten und ungeförderten Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr 5702 Megawatt. Die Bundesnetzagentur hat auch aktualisierte Zahlen für den Gesamtzubau an Photovoltaik-Anlagen in den ersten drei Quartalen 2022 veröffentlicht. Auch zeigt die Behörde auf, dass es einen monatlichen Photovoltaik-Zubau von 1518 Megawatt bräuchte, um das von der Ampel-Regierung definierte Ziel einer installierten Photovoltaik-Leistung von 215 Gigawatt bis 2030 zu erreichen.
Offenbar auf Druck der FDP ist die geplante Anhebung der anzulegenden Werte für Photovoltaik-Dachanlagen wieder aus dem Entwurf gestrichen worden. Weiterhin enthalten ist die Abschöpfung von 90 Prozent der Mehrerlöse für Photovoltaik- und Windkraftanlagen ab einem Megawatt Leistung.
Für die Neuauflage des Förderprogramms stehen bis Ende 2023 insgesamt 2,9 Millionen Euro zur Verfügung. Der hohe Zuschuss nur im Zusammenhang mit einem Photovoltaik-Mieterstrommodell gewährt. Die Speicherförderung kann von Privatpersonen sowie öffentlichen und privaten Unternehmen beantragt werden.
Daneben sind auch die Entwürfe für die Gas- und Wärmepreisbremse beschlossen worden. Die Abschöpfung der Übergewinne soll nun zum 1. Dezember erfolgen.
Die künftige Wettbewerbssituation von EEG-Ausschreibungen für Photovoltaik des ersten Segments sieht nicht rosig aus, nachdem die März-Runde 2022 leicht überzeichnet und die Juli-Runde klar unterzeichnet war. Bei der Juli-Ausschreibungsrunde betrug die Gebotsmenge weniger als zwei Drittel (63,4 Prozent) der Ausschreibungsmenge und auch bei der aktuellen November-Runde droht trotz der Kürzung der Menge auf 890 Megawatt […]
Die Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage mit 19,4 Megawatt und dem Speicher mit 6,5 Megawatt ist für das kommende Frühjahr geplant. Gleiches gilt für die ebenfalls geplante Anlage mit einem 12,1 Megawatt Photovoltaik-Kraftwerk und einem dazugehörigen 4,1 Megawatt Speicher.
In der Anlage, die in Wilhelmshaven entstehen soll, ist die Erzeugung von grünem Wasserstoff geplant. Insgesamt sind am Standort Elektrolyse-Kapazitäten von einem Gigawatt geplant.