Die Investitionsquote der Strom- und Gasversorger liegt deutlich höher als die der gesamten deutschen Industrie. Auf die Netze entfielen 2019 insgesamt 60 Prozent der Investitionen, auf die Erzeugung 33 Prozent.
Ohne staatliches Eingreifen würde die Ökostromumlage 2021 nach den Berechnungen des Think Tanks auf 8,6 Cent pro Kilowattstunde steigen. Selbst wenn die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung wie vorgesehen vollständig für die Minderung der Umlage eingesetzt werden, klettert sie immer noch auf 7,1 Cent.
Die beiden Partner wollen in ganz Dänemark subventionsfreie Anlagen errichten. Für ein Großprojekt in Jütland soll noch dieses Jahr Baubeginn sein. Dänemark will seine CO2-Emissionen bis 2030 um 70 Prozent reduzieren.
Die Hanauer Forschungsanlage für Demontage und Recycling soll sämtliche Materialien eines Elektroautos wiederverwerten – wertvolle Metalle aus den Batterien genauso wie Kunststoffe oder Stahl. Dabei setzen die Wissenschaftler auf robotergestützte, automatisierte Prozesse.
Das Hybridkraftwerk von Vattenfall besteht neben der Freiflächenanlage aus einem 22-Megawatt-Windpark sowie einem 12-Megwatt-Batteriespeicher. Der Bau des Systems hat bereits begonnen.
Der CO2-Ausstoß der fünf Mehrparteienhäuser aus den Sechziger Jahren soll mit dem Umbau der Wärmeversorgung halbiert werden. Das Fraunhofer ISE und die Universität Freiburg begleiten das Vorhaben. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen.
Die Corona-Krise habe gezeigt, dass das Zeitalter der Kohleverstromung vorbei ist, heißt es im Vorfeld der öffentlichen Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Bundestags. Das geplante Gesetz zum Kohleausstieg spiegle das nicht wider. Greenpeace sieht darin gar einen „Schlag ins Gesicht der Kohlekommission“. Auch der Industrie kritisiert den Entwurf – aus anderen Gründen: Sie sieht Belastungen für Unternehmen.
Das Energiewirtschaftliche Institut an der Kölner Universität spricht sich dafür aus, nicht nur auf grünen, sondern auch auf blauen und türkisen Wasserstoff zu setzen. Der stockende Ausbau der erneuerbaren Energien hemme den Aufbau einer rein grünen Wasserstoffwirtschaft.
Ziel des Projektes namens „Testbench“ ist es, Messergebnisse an den verschiedenen Prüfständen der Projektpartner besser vergleichbar zu machen. Die im Vorhaben gewonnenen Erkenntnisse sollen in den Normungsprozess eingebracht werden.
Das Steuerkomitee der ETIP PV setzt sich dafür ein, den Corona-bedingten europäischen Wiederaufbauplan mit dem Green Deal der EU zu verknüpfen. Investitionen und Subventionen sollten nur in klimafreundliche Technologien fließen.