Der europäische Photovoltaikverband EPIA spricht sich in einem aktuellen Bericht für maßgeschneiderte und nachhaltige Fördermechanismen für erneuerbare Energien aus. Zu oft hätten rückwirkende Maßnahmen und kurzfristige Änderungen im Vergütungssystem die Photovoltaikbranche einzelner Länder schwer geschädigt.
Nachdem im vergangenen Jahr schon das Geschäft mit kristallinen Solarzellen und -modulen beendet wurde, trifft es nun auch den Dünnschicht-Bereich. Für die derzeit rund 150 Mitarbeiter der Schott Solar Thin Film GmbH wird nach Lösungen gesucht.
Das Marktforschungsunternehmen IHS geht davon aus, das der Markt für konzentrierende Photovoltaik (CPV) zwischen 2013 und 2020 um 750 Prozent wachsen wird. In Regionen mit hoher direkter Sonneneinstrahlung sei CPV bereits wettbewerbsfähig zu herkömmlicher Photovoltaik.
Der Bundesgerichtshof hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass die Mängelansprüche eines Käufers beim Kauf von Anlagenteilen für eine Dachflächen-Photovoltaikanlage auf einem Scheunendach in zwei Jahren verjähren und nicht in fünf Jahren. Die Vorinstanz hatte noch eine Verjährung von fünf Jahren angenommen. Rechtanwältin Margarete Spiecker erklärt, wie das Urteil zu werten ist.
Der Schweizer Hersteller Sputnik Engineering liefert Wechselrichter mit mehr als 60 Megawatt Gesamtleistung für große Photovoltaikprojekte in Großbritannien.
Ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ein vorsichtiger Blick nach vorn
Solar Frontier will das eigene Portfolio um eine Technologie für Dünnschicht-Solarmodule erweitern, die auf Kupfer, Zink, Zinn, Schwefel und Selen basiert. Für diese sogenannten CZTS-Zellen meldet das Unternehmen nun einen neuen Wirkungsgradrekord.
Ein herstellerneutraler Kurzfilm soll über die Speicherung von Solarstrom in Wohnhäusern aufklären und Installateuren und Fachhändlern in Beratungsgesprächen unter die Arme greifen. Der verantwortliche Solarverband weißt zudem auf das weiterhin bestehende Kreditprogramm der KfW Bankengruppe zur Förderung von Solarstromspeichern hin.
Ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ein vorsichtiger Blick nach vorn
Bei dieser geplanten Großen Koalition herrscht Gegenwartsversessenheit und Zukunftsvergessenheit. Gesponsert werden überwiegend Ältere, vergessen eher die Jüngeren. Mütter bekommen zusätzliche Rente. Aber für die Bildung ihrer Kinder fehlt das Geld. Noch deutlicher wird die Zukunftsblindheit bei der Energiepolitik: Die Energiewende wird ausgebremst, aber Braunkohle, Steinkohle und Gas sind „auf absehbare Zeit unverzichtbar“ heißt es im Koalitionsvertrag. Die 75% Ökostrom bis zum Jahr 2030, welche zu Beginn der Verhandlungen die SPD noch forderte, tauchen im Vertrag gar nicht mehr auf. Energiewende war früher. Jetzt ist sie zur Politik-Lyrik verkommen.