Noch gibt nur wenige Tankstellen, an denen auch Wasserstoff getankt werden kann in Deutschland und Europa. Doch nach und nach entstehen immer mehr. Der Ort für diese Tankstelle ist nicht zufällig gewählt, denn Schwerlasttransporter, die zwischen Berlin und Stettin pendeln, kommen auch an Prenzlau vorbei.
Die EEG-Umlage hat den Bau vieler Photovoltaik- und Windkraftanlagen finanziert und damit einen großen Teil zur Energiewende beigetragen. Allerdings hat sie Strom auch teurer gemacht und somit zur sozialen Ungleichheit und Energiearmut vieler Haushalte beigetragen. Der ersatzlosen Streichung sehen daher viele erwartungsvoll entgegen. Doch um Energiearmut und soziale Ungleichheit besser in den Griff zu bekommen, wäre das nicht die beste Option, wie Forschende aus Aachen analysieren.
Lithiumvorkommen gibt es auch in Europa, sogar in Deutschland. Die sind so groß, dass Volkswagen anstrebt seinen europäischen Bedarf durch das Lithium unter dem Rhein zu decken. Das würde eine Menge CO2 einsparen, nicht nur beim Transport des Rohstoffs. Zudem will der Autokonzern 40 Millionen Euro in den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft in Europa investieren.
Bayerische Eigenheimbesitzer dürfen sich über die Wiederaufnahme des Förderprogramms für Photovoltaik und Speicher freuen. Außerdem hat der Ministerrat über die Verteilung von 577 Millionen Euro aus dem EFRE Fördertopf der EU entschieden. Klimaschutz, Fachkräftemangel, Energieffizienz und energetische Sanierung sollen demnach hunderte Millionen aus diesem Topf erhalten.
Mit dem Technologietransfer will das Untenrehmen jetzt auch in den Markt für öffentliche und halb-öffentliche Ladelösungen durchdringen. Bisher hat Heidelberger Druckmaschinen nur Lösungen für den Heimbereich angeboten.
Erst vor einem Jahr ging der Wasserstoff-Stromspeicher „Picea“ von HPS in die Serienproduktion. Zu Beginn war das Produkt nur für den Markt der Ein- und Zweifamilienhäuser vorgesehen. Doch jetzt hat der Hersteller sein Produktportfolio auch für Anwendungsbereiche mit mehr Leitungs- und Kapazitätsbedarf erweitert. Das erste System wurde auch schon installiert.
Günstig, Recylcefähig und ohne seltene Rohstoffe – Die Aluminium-Ionen-Batterie könnte eine gute Alternative zu gängigen Lithium-Ionen-Batterien werden. Doch dafür ist noch einiges an Forschung nötig. Den Startschuss dafür setzt ein neues Konsortium, dass seine Arbeit in Erlangen und Freiberg nun aufnimmt.
Forschende der Universität zu Köln haben nachgerechnet und sehen in den Plänen der Ampel-Koalition eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen gegenüber den aktuellen Plänen aus dem Klimaschutzgesetz. Zugleich halten sie kurzfristig die Verdreifachung des Photovoltaik- und Offshore-Windkraft-Ausbaus sowie zusätzliche Wasserstoff-Kapazitäten für erforderlich, um einen Kohleausstieg vor 2038 zu stemmen.
Mit dem Kohleausstiegsgesetz wurde zwar festgelegt, wie viel Geld für den Strukturwandel fließen soll, allerdings bleiben bei der Verteilungsstrategie noch Fragen offen. Ein Thema dem sich eine Projektkonsortium aus drei Partnern angenommen hat. Aus den Erkenntnissen und dem Dialog mit den Unternehmen und Entscheidungsträgern in den Region konnten zehn Handelungsempfehlungen aufgestellt werden.
Helge Braun gab in der Umfrage an, 100 Gigawatt erneuerbare Energien jährlich zubauen zu wollen. Merz und Röttgen ließen sich keine konkrete Zahl abringen. Zufrieden ist die Klima Union mit dem Ergebnis trotzdem und sie Klimapolitik schon als neuen Markenkern der CDU, egal wer neuer Vorsitzender wird.