Marktübersicht: Der Markt für Ladelösungen wird vielfältiger – und unübersichtlicher. Nicht unbedingt die Anzahl der Produkte, sondern die unterschiedlichen Anforderungen, denen sie gerecht werden, erfordern sorgfältige Planung: Welche Wallbox passt zur jeweiligen Aufgabe, welches Potenzial lässt sie für künftige Entwicklungen, kann sie auch an die zurzeit noch gar nicht fertigen Normen angepasst werden? Wir zeigen Installateuren auf einen Blick, welche Systeme für ihre Projekte infrage kommen.
Batteriegestützte Schnelllader: Installateure können damit leistungsfähige Ladeinfrastruktur auch dort umsetzen, wo das Netz schwach ist oder sein Ausbau zu teuer wäre. Damit werden neue Projekte möglich, die bisher an hohen Anschlusskosten oder langen Wartezeiten zu scheitern drohten. Wir zeigen, wie es funktioniert, was es kostet und wo es sich lohnt.
Liebe Leserin, lieber Leser, dieser Sommer fühlte sich an wie die Ruhe vor einem stürmischen Herbst. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche lässt schon vor der Veröffentlichung ihres bestellten Gutachtens durchblicken, dass sie die Einspeisevergütung für private Dachanlagen abschaffen will. Für viele in der Branche ein Déjà-vu: Die Erinnerung an die Kürzungen der schwarz-gelben Koalition 2011 sitzt tief. […]
Montagesysteme: Planungsprogramme erfordern Einarbeitungszeit – vielleicht ein Grund, weshalb sie noch immer nicht von allen genutzt werden. Hat ein Installateur sich aber damit vertraut gemacht, spart er nicht nur Zeit, sondern gewinnt auch Rechtssicherheit.
Multilevel: Batteriesysteme mit Multilevel-Technologie, egal ob stationär oder im Elektroauto, haben so viele Vorteile, dass sie eigentlich längst Standard sein müssten. Das jedenfalls denken die Verfechter der Technologie, und sie haben gute Argumente.
pv magazine highlight: Volker Schöller von Schoenergie setzt sich dafür ein, dass die vielen Großspeicher, die vermutlich bald gebaut werden, netzbildend sind. Dafür baut er am Umspannwerk in Föhren ein Demonstrationsprojekt mit Komponenten von SMA, die sich schon in Großbritannien bewähren. Ein Standard für die Zukunft?
Rentabilität: Photovoltaikanlagen kannibalisieren sich zunehmend, daher ist die Kombination mit einem Batteriespeicher ratsam. Dabei versprechen nicht nur Graustromspeicher eine akzeptable Rendite, sondern auch Grünstromspeicher, rechnet Christof Petrick vom Flexibilitätsvermarkter Energy2market vor. Diese Investition hat gegenüber Stand-alone-Speichern einen entscheidenden Marktvorteil.
Lkw-Ladeinfrastruktur: Steigende Umweltauflagen setzen Logistiker zunehmend unter Druck, ihre Dieselfahrzeuge gegen elektrische Lkw auszutauschen. Die Bereitschaft ist da, einige Unternehmen investieren bereits, doch sie alle stehen vor einem Problem: Es existiert praktisch keine öffentliche Ladeinfrastruktur.
Qualitätssicherung: Die Zukunft hat schon begonnen. Autonom fliegende Drohnen überwachen große Photovoltaikanlagen. Und das nicht nur im Betrieb, sondern auch schon in der Bauphase. Diese Entwicklung verspricht Personaleinsparungen in Zeiten von Fachkräftemangel und wachsenden Anlagenbeständen.
Energiemanagement: Photovoltaik, Batteriespeicher, Elektroauto – diese Kombination ist erst mit Energiemanagementsystem wirklich schlagkräftig. Die Geräte in unserer Marktübersicht bieten unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie genau sich der Verbund verschiedener Komponenten am besten umsetzen lässt.