Insolvenzverfahren gegen Solarhybrid eröffnet

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Das Amtsgericht Arnsberg hat zum 1. Juni das Insolvenzverfahren der Solarhybrid AG eröffnet, wie das Photovoltaik-Unternehmen nach einer dpa-AFX-Meldung mitteilte. Die Website des Projektierers großer Solarparks war vorübergehend nicht erreichbar. Das Amtsgericht habe den Dortmunder Rechtsanwalt Axel Kampmann zum Insolvenzverwalter bestimmt.
Solarhybrid wollte ursprünglich die US-Photovoltaik-Projekte von Solar Millennium in den USA übernehmen. Nach dem Bekanntwerden der geplanten Kürzungen der Solarförderung in Deutschland Ende Februar, die auch die Streichung der Einspeisevergütung von Photovoltaik-Kraftwerke mit mehr als zehn Megawatt Leistung vorsah, meldete Solarhybrid im März die vorläufige Insolvenz an. Der Projektierer ist auf den Bau großer, schlüsselfertiger Photovoltaik-Kraftwerke spezialisiert. (Sandra Enkhardt) 

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