Taiwan und Korea können Mindestpreise unterbieten

Teilen

Nach Einschätzung von Stefan de Haan, Analyst beim Marktforschungsunternehmen IHS, werden asiatische Mitbewerber, von den Mindestpreisen und Mengenvereinbarungen für chinesische Solarprodukte in der EU profitieren. Modulhersteller aus Taiwan und Korea würden die vereinbarten Mindestpreise wahrscheinlich bald unterbieten können, so de Haan.
Bei Mindestpreisen für chinesische Module von 60 Eurocent pro Watt wird ein rentabler Betrieb laut de Haan für Freiflächenanlagen in Deutschland noch schwerer werden. Auch in anderen europäischen Ländern stünden Photovoltaik-Projekte nun vor größeren Herausforderungen. Allerdings könnten sich große chinesische Hersteller künftig in Europa stärker auf das Geschäft mit Dachanlagen fokussieren. Auch in diesem Segment seien die chinesischen Hersteller fähig, Produkte zu Preisen anzubieten, mit denen die europäische Konkurrenz nicht leben könnte, so de Haan weiter. (Max Hall; bearbeitet und übersetzt von Mirco Sieg)

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.

Popular content

Leag, Jänschwalde, Windkraft, Photovoltaik-Anlage, Tagebau
Bundesnetzagentur erwartet lediglich 16,4 Gigawatt Photovoltaik-Zubau für 2025
08 Januar 2026 Die ersten Abschätzungen der Behörde liegen etwa ein Gigawatt unter den Werten, die der Bundesverband Solarwirtschaft an neu installierter Photovoltai...