Soluxtec hat am Mittwoch beim Amtsgericht Bitburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Die Richter bestellten Rechtsanwalt Jakob Joeres von der mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft dhpg zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Gemeinsam mit der Geschäftsführung des Modulherstellers wolle er nun zunächst den Geschäftsbetrieb stabilisieren.
„Unmittelbar nach Anordnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens verschaffe ich mir zunächst einen umfassenden Überblick über die wirtschaftliche Situation. Parallel dazu werde ich umgehend die Gespräche mit der Geschäftsleitung und möglichen Investoren aufnehmen“, sagte Jakob Joeres. 70 Mitarbeiter sind bei dem Photovoltaik-Unternehmen, das seit 15 Jahren an den Standorten Bitburg und Föhren Solarmodule fertigt, von dem Insolvenzverfahren betroffen. Ihre Gehälter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert. Sie seien auf einer Mitgliederversammlung über den laufenden Prozess informiert worden.
Über den Weg der Regelinsolvenz will sich das Unternehmen nun neu aufstellen, wie es weiter hieß. Das erklärte Ziel sei dabei die weitere Belieferung von Kunden mit Solarmodulen und der Erhalt der Arbeitsplätze. „Gespräche mit möglichen Investoren sind bereits aufgenommen, die hoffentlich zeitnah zu einem guten Abschluss gebracht werden“, sagte Tim Leukert, Geschäftsführer der Soluxtec.
Hoher internationaler Wettbewerbsdruck und stark gesunkene Modulpreise machen Photovoltaik-Herstellern in Deutschland und Europa zu schaffen. Viele Wettbewerber haben bereits aufgegeben. Auch eine steigende Nachfrage schafft kaum ausreichend Nischen für europäische Anbieter.
Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.







„stark gesunkene Modulpreise“
Bei unserem Großhändler ist fast die gesamte Modulpalette ausverkauft und die verbliebenen Module sind ca 100% teurer als vor 3 Monaten.
Hoffentlich kommt die gesamte Photovoltaik – Industrie nach Deutschland zurück.
Wir haben eine neue 15 Modul – Dachanlage mit 7,2 Kilowatt- Peak Nennleistung ( 485 Watt pro Modul! ) und einem 9200 Wattstunden Speicher.Der Wechselrichter liefert 5000 VA/ Watt AC , und speist sich aus der PV und der Batterie. Irrtümlich bin ich früher davon ausgegangen, daß ein Wechselrichter unbegrenzt Leistung liefern kann . Also dass die Batterie und die Photovoltaikmodule zusammen gerechnet werden können, und dann zum Beispiel 10 Kilowatt Sonnenstrom in Echtzeit fließen können.
So ist es aber natürlich nicht. Da wir ein optimales 45 Grad Süddach haben , liegen die 5000 Watt aber bereits frühmorgens an , und bleiben über Stunden auf diesem Niveau. Die Batterie ist meist bei 100 % Ladezustand am Abend. Das ganze ist von der israelischen Aktiengesellschaft SolarEdge , aber auf dem Wechselrichter steht ( natürlich) Made in China.
Per App kann ich sehr schön sehen , wieviel Strom beim Laden in die Renault Zoe fließt, und die Wallbox unter 4900 Kilowatt halten. Es ist sehr spaßig das BEV mit Sonnenstrom int Echtzeit zu laden , und dabei null Strombezug aus dem Netz zu brauchen. Das macht zugegebenermaßen wirklich gute Laune!
Es macht auch Lust auf den Erwerb eines weiteren Elektroautos.
Die 15 Solarmodule sind unfassbar leistungsfähig. Das Dach ist sowieso 73 Jahre alt , und wird durch die Module aufgewertet.
Ich hoffe dass es in der Zukunft deutsche maßgeschneiderte PV-Indach- Lösungen gibt , welche perfekt das Dachziegel- Dach ersetzen . Ein Haus mit Sûddach ohne PV-Anlage ist eigentlich eine fahrlässige Nichtnutzung von kostenfreiem Strom.
„Irrtümlich bin ich früher davon ausgegangen, daß ein Wechselrichter unbegrenzt Leistung liefern kann . Also dass die Batterie und die Photovoltaikmodule zusammen gerechnet werden können, und dann zum Beispiel 10 Kilowatt Sonnenstrom in Echtzeit fließen können.“
@Christian, les mal ⤵️
https://www.sma-sunny.com/7-gruende-warum-man-pv-generatoren-groesser-auslegen-sollte/
„Da wir ein optimales 45 Grad Süddach haben …
Ein Haus mit Süddach ohne PV-Anlage ist eigentlich eine fahrlässige Nichtnutzung von kostenfreiem Strom.“
Das war mal optimal bis 2013 mit Volleinspeisung.
Heute wäre plus 45[+] minus 45 Grad Azimut und 40 Grad Dachneigung (in DE) optimal.
Photovoltaikanlage als Privatrente ?!
Bundeskanzler Friedrich Merz hat neulich den bemerkenswerten Satz gesagt: Die gesetzliche Rentenversicherung kann zukünftig nur noch eine Basisrente sein.
Klingt wie: Wir , die Regierung der BRD, können,wollen und dürfen nichts an den Regeln der Deutschen Rentenversicherung ändern , denn diese wurde dereinst, wie die Naturgesetze, unveränderbar ins Dasein gerufen. Es ist unmöglich daran etwas zu ändern.
Ich persönlich denke dass es zwar möglich wäre etwas zu ändern, aber jeder Änderungsvorschlag von Lobbyisten vollkommen auf Null Auswirkung reduziert werden würde, bevor es umgesetzt wird.
Man könnte:
+ Eine begrenzte Direktdurchleitung der Rentenbeiträge von unselbständig Beschäftigten an ihre rentenbeziehenden Eltern erzeugen. 23,5 Prozent der eigenen Rentenbeiträge werden automatisiert an die eigenen Eltern überwiesen. Um die „Ungerechtigkeit“ gegenüber kinderlosen Rentenbeziehern abzufedern , müssen dafür einige Prozentpunkte mehr Rentenbeiträge pro Monat bezahlt werden.
Oder ein Teil der Rentenbeiträge ( Bsp. 22 ,56 % ) wird global für 1 bis 15 Jahre angelegt, und fließt revolvierend , hoffentlich mit Gewinn , in die Rentenversicherung zurück.
Natürlich wird an der Deutschen Rentenversicherung sowieso nichts effektiv geändert – soweit kommt’s noch .
Auf privater Ebene kann man aber Rentenkonstruktionen basteln die der ehemaligen Idee “ Kinder sorgen für ihre alten Eltern“ zumindest nahekommen.
Ich nehme einen Idealfall:
Die Eltern wohnen in einer Eigentumswohnung und die Kinder jeweils in einem Haus . Die Eltern sind zwischen 49 und 61 Jahre jung , und die Kinder haben sich schon sehr früh – mutig – ein Einfamilienhaus auf Kredit erworben. Peter , das eine Kind , ist voll Öko , kann sich aber leider keine Photovoltaikanlage leisten , obwohl das Haus ideal dafür wäre, da er sich komplett bis zur Unterlippe mit dem Neubau des Passivhauses verschuldet hat. Sabine , das zweite Kind , fährt einen V8 Ford Mustang, hasst alles was irgendwie Öko und Mehrweg ist , und hat sich ein altes Bauernhaus mit riesigem Süddach, zusammen mit ihrem Lebensabschnittpartner erworben.
Um den unterschiedlichen Partikularinteressen der beiden Kinder gerecht zu werden, entschliessen sich die Eltern ihre Solarrente bei Peter auf dem Dach anzulegen , und ihre Tagesgeldrente bei Sabine als schnöde Einmalzahlung.
Peter bekommt eine 15 000 Euro PV – Anlage mit Batteriespeicher von den Eltern finanziert, und 5000 Euro um sich eine gebrauchte Renault Zoe zu kaufen.
Sabine bekommt schnöde 20000 Euro überwiesen.
Eltern dürfen ihren Kinder innerhalb von 10 Jahren 400000 Euro steuerfrei schenken, Kinder ihren Eltern ( nur) 20000 Euro innerhalb von 10 Jahren.
Die Idee : Sobald die Eltern in Rente sind , überweisen Sabine und Peter ihren Eltern jeweils 165 Euro pro Monat Super-Privat-Rente , und dies 10 Jahre lang .
Eigentlich müsste diese Rente komplett steuerfrei sein da es eine Schenkung innerhalb des Freibetrages ist , und Peter könnte sogar noch mit einem Gewinn rechnen wenn sich die PV- Anlage rasch amortisiert hat.
Sollten die Kinder leider keine Kapitalrückflüsse an ihre Eltern in Betracht ziehen, hat man in der Erziehung wohl irgendwie etwas falsch gemacht….
Oft sehen KI-Kommentare sinnvoll aus, bis eins merkt – da ist ja gar kein Bezug zum Thema. Dann habe ich Kein Interesse.