Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben den Marktwert Solar – den mengengewichteten Durchschnittserlös aus dem Handel mit Strom aus EEG-geförderten Photovoltaik-Anlagen – für den Monat Februar mit 7,171 Cent je Kilowattstunde ermittelt. Das ist ein deutlicher Rückgang um 35 Prozent gegenüber dem Januar (11,019 Cent). Auch gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres (11,099 Cent) beträgt der Rückgang rund 35 Prozent.
Ebenfalls rückläufig, wenn auch nicht so deutlich, waren im Februar die Marktwerte für Windkraft an Land – minus 8,5 Prozent von 9,536 auf 8,723 Cent je Kilowattstunde – und Windkraft auf See – minus 10,9 Prozent von 10,519 auf 9,37 Cent. Der durchschnittliche Spotmarktpreis (Day ahead) sank um 12,3 Prozent von 11,009 auf 9,658 Cent.
Im Februar kam es nur vergleichsweise selten – in insgesamt 23 Viertelstunden-Zeiträumen – zu negativen Strompreisen an der Börse, und diese lagen mit Tiefstwerten von 65 Euro je Megawattstunde auch relativ nah bei Null (der Höchstwert betrug 244,77 Euro).
— Hinweis: Diese Meldung wurde am 11. März, 13.00 Uhr korrigiert, in der vorherigen Fassung war als Vorjahreswert für den Marktwert Solar (Februar 2025) irrtümlich der Wert vom Januar 2025 (11,511 Cent) angegeben.
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Und wir haben immer noch Volleinspeiser Richtung Süden für 12cent/kWh.
Sorry die PV Blase überzieht und wundert sich nun wenn das Pendel umschwingt.
Und es gibt Klimaleugner und Wirstchaftsleugner!
Deutschland ist down und in BW haben die Grünen 50% von den Beamten ihre Stimme bekommen und das Thema Wirtschaft kam bei den Grünen Wählern in den unteren Rängen vor.
Wer beim Staat arbeitet hat aktuell keine Ahnung was in der Wirtschaft los ist.
Mal wieder Parteien-Bashing und Ausblenden von System- und Folgekosten.
Bzgl. Wirtschaftskomptenz zeigt sich beim braun-blau-schwarzen Block, wie schnell man mit Öl-/Gas-Krisen die heimische Wirtschaft ruinieren kann. Und dann wieder sinnlos Subventions-Milliarden in Kernkraft stecken wollen… Wachen Sie endlich auf, wer am momentanen System wirklich die Sahne abschöpft, statt beim kleinen Eigenehim-PVler eine Neiddebatte zu führen. Oder werden Sie etwa für diese Stimmungsmache bezahlt? Von Kretinsky?
Leider wird das PV-Magazin immer wieder mit faktenfreiem n.mt-Nonsens (oder haben wir in BW 50% Beamte und sind Wahlzettel öffentlich einsehba) und motziger Stimmungsmache gegen EE von n.mt geflutet. Solche als „Meinung“ propagierten AfD-Narrative gehören nicht in ein Fachmagazin dafür gibt es schon BILD und NIUS.
Selbst dem größten Dummkopf müßte aber angesichts des erneuten Rohstoffkriegs und der aktuellen Preise für Öl und Gas klar sein, dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen disruptiv für unsere Industrie und erst recht für alle normalen Arbeitnehmer ist.
EE dagegen stehen für unsere zukunftsfähige Energieversorgung, das heißt die Umstellung auf eine CO2 freie Energieumwandlung. Sie sind vielmehr die treibende Kraft für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit – kleines Fakten-Beispiel:
6.5.2025: China hat 2024 allein 329 Gigawatt neue PV-Anlagen installiert (d.h. die Leistung von mehr als 200 AKWs), aber nur 1 AKW (mit mehr als 10 Jahre Plan/Bauzeit).
22.8.25: China hat im ersten Halbjahr 2025 neue Stromspeicher mit mehr als 23 Gigawatt Leistung, bzw. mehr als 56 Gigawattstunden installiert, Anstieg von mehr als 500 %.
China macht dies nicht wegen Klimaschutz, sondern aus rein wirtschaftlichen Interessen. Reiche und Merz machen das Gegenteil – fossile Mißstandbewahrung und Förderung alter klimaschädlicher KW statt Einsatz modernster verfügbarer Technik. Dabei ignorieren sie elementare Grundsätze – nämlich Klimagerechtigkeit für zukünftige Generationen in Verbindung mit sozialer Gerechtigkeit für die aktuelle Bevölkerung. Solange n.mt immer wieder simple Meinungen statt Argumente und Fakten im PV Magazin propagiert – wiederhole ich es wieder zur Richtigstellung:
Der Marktwert von PV ergibt sich eben nicht aus dem durchschnittlichen Preis an der Börse, sondern nach dem Meritorder Prinzip aus dem Preis des teuersten Kraftwerks, dass durch die Einspeisung von PV-Strom „eingespart“ wird.
Anstatt aber bei Stromüberschuss fossile KWs abzuschalten, werden diese mit Volllast weiterbetrieben, zu überhöhten vetraglich garantierten Preisen. Konkludent müsste deshalb nicht die Vergütung bei privaten Kleinst-PV-Anlagen gekappt werden, sondern bei allen trägen fossilen KWs, die nicht entsprechend der Volatilität des Strommarkts regelbar sind und auch über keine Speicher verfügen. Wenn stattdessen der komplette Strom an der Börse nach dem Merit Order Prinzip gehandelt würde, würden die teuren fossilen KW rein aus marktwirtschaftlichen Gründen bis auf ein minimal notwendiges Maß stillgelegt.
Bei der EEG-Umlage in der heutigen Form (so wie dies Hans Diehl sehr deutlich und verständlich dargelegt hat) erhalten in Wirklichkeit die Energiekonzerne direkte Subventionen, für imaginäre Verluste, deren Höhe sie zudem selbst errechnen (dürfen). Den supergünstigen EEG-PV-Strom verkaufen sie dann auch noch mit „Bio-Zuschlag“ als Extragewinn.
Obwohl durch PV und Wind die Energieerzeugungskosten auch an der Börse signifikant gesunken sind, ist davon bei den Privat-Haushalten in den letzten 20 Jahren nichts angekommen. Während Verbraucher in Zeiten der Strompreisbremse Höchstpreise zahlen mussten, freuten sich die Stromkonzerne über Rekordgewinne. Diese Übergewinne wurden aber weder abgeschöpft, noch das veraltete unökonomische und asoziale Strommarktsystem geändert.
Wenn private Investitionen von Bürgern in PV-Anlagen als „indirekte Subvention“ gegeißelt werden, müßten nach der gleichen Logik die Gewinne der Stromkonzerne als illegale Subvention bezeichnet und abgeschafft werden. Systemrelevante Infrastrukturen wie eine resiliente Energieversorgung gehören eben nicht in die Hand von privaten monopolartigen Großkonzernen – schon gar nicht, wenn diese Rohstoffe aus totalitären Verbrecherstaaten beziehen. Jede private PV Anlage fördert deshalb unsere Unabhängigkeit und die soziale Gerechtigkeit. Deshalb muss endlich auch der Mieterstrom erleichtert und vehement ausgebaut werden.
Khk schreibt
Bei der EEG-Umlage in der heutigen Form (so wie dies Hans Diehl sehr deutlich und verständlich dargelegt hat) erhalten in Wirklichkeit die Energiekonzerne direkte Subventionen, für imaginäre Verluste, deren Höhe sie zudem selbst errechnen (dürfen). Den supergünstigen EEG-PV-Strom verkaufen sie dann auch noch mit „Bio-Zuschlag“ als Extragewinn.
@ Sehr erfreulich, dass es mal jemand so treffend dargelegt hat.
naja, in seiner oder ihrer Welt erleben die Bügerinnen und Bürger, die benachteiligt wurden oder sind (strukturell oder individuell), dass man sich erst mal ein *neues* eAuto leisten können muss, damit man dafür auch noch bis zu 9000(?) Euro Förderzuschuss erhalten kann/konnte …
(aber die 7.x ct/kWh für 300kWh im Jahr aus einer steckerfertigen Solaranlage sind den grossen ‚west’d. Konzernen und Interessenverbänden zur ‚Lebensaufgabe‘ geworden?, ‚iss ja wohl zuviel‘, wenn Ostdeutsche Rentner da wat sparen oder sogar verdienen würden(?) … der Teil ist west.d peinlich … )
ja, wat quatsche ich fürn Unsinn: „Bis zu 12.300 Euro sparen: Wo es zur E-Auto-Förderung Extra-Rabatt gibt“ (also inkl. der Hersteller-Rabatte)
… Abschreibungs-Booster … und extra2 für unter 45k HH-Einkommen, Familienbonus*500€, und ’nur bis 2029 im Angebot‘ (3Mrd€) …
Auf diese Diskrepanz sollte man schon eine Antwort finden können, auch wenn man die anderen Argumente, teils, abstrus finden kann oder einseitig oder, teils, auch plakativ verallgemeinernd oder unnötig provokant oder seicht, als Teilausdruck einer Meinungsgruppe?
Aber nicht alles (genauso, wie mit den ‚Paketen‘ der Alt- oder Volksparteien, die auch nie wirklich passen‘ für Wählerinnen und Wähler die ‚abwandern‘?) …
„Selbst dem größten Dummkopf müßte aber …
@khk, definiere doch mal bitte das Wort : „größte“
„deren Höhe sie zudem selbst errechnen (dürfen)“
… die Energiekonzerne (bspw. Uniper?) und die Stromnetzbetreiber werden doch auch durch Bundesnetzagentur, Bundesrechnungshof (verstaatlichte Strukturen?), Bundeskartellamt und (teils) Bundesministerien (Wirtschaft, Umwelt, ..?) beaufsichtigt und kontrolliert; dazu noch europäische Kontrollgremien/-strukturen?
… dazu im privatrechtlichen Geschäftsbereich, Aufsichtsräte, Anteilseigner und InvestorInnen, bzw. RisikokapitalanlegerInnen?
… auch Medien, Bürgerinnen und Wähler, Umweltverbänden, NGOs?
… und kaum jemandem ist das aufgefallen? …
Die Krankenasse schreibt.
deren Höhe sie zudem selbst errechnen (dürfen)“
@Hallo Krankenkasse.
Khk schreibt
Bei der EEG-Umlage in der heutigen Form erhalten in Wirklichkeit die Energiekonzerne direkte Subventionen, für imaginäre Verluste, deren Höhe sie zudem selbst errechnen (dürfen). Den supergünstigen EEG-PV-Strom verkaufen sie dann auch noch mit „Bio-Zuschlag“ als Extragewinn.
Sie müssen die Aussage von „khk“ in 3 Teile auf das EEG Konto umlegen.
1.) Die direkte Subventionen, sind die Milliarden die der Staat als Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben auf dem Konto ausgleicht. Milliarden für die es keine Kosten gibt.
2.) Die Höhe selbst errechnen dürfen…. Die Höhe der Umlage, sprich Ausgaben auf dem Konto, musste beim Stromeinspeisegesetz, der Kugel Eis von Trittin, von neutralen Wirtschaftsprüfer genehmigt werden. Heute machen das die Konzerne alleine.
3.) Suppergünstigen PV Strom gibt es ja nur deshalb weil auf drängen der Versorger die EE aus dem System raus genommen wurden, und separat an der Börse quasi als Überschuss verramscht werden müssen. Gewinne werden optimiert, in dem teure Langzeitverträge mit dem billigen PV Überschuss bedient werden.
Und nun auf die Frage warum ist das noch keinem aufgefallen, ist die „Nebelkerze“ EEG Konto.
Da werden Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt. Und wer nur den Saldo betrachtet dem fällt nichts auf, der ist ja in Ordnung. Nur wer die Einnahmen und die Ausgaben genau unter die Lupe nimmt versteht, was der „khk“ zum Ausdruck bringen will.
… was den Normalstromkundinnen und Haushaltstromkunden, an Gebühren und Kosten, dann Preisen, berechnet wird, unterscheidet sich mit den Stromerzeugungskosten und den Stromverteilkosten (Netzentgelten) und bei den Stromanteilen, welche die Stromkonzerne nicht, unter Aufsicht der Anteilseigner/Konzernbeteiligten/Aktieninteressierten, selber einrechnen, am ‚freien‘ Marktverhalten orientiert, werden die Übertragungsnetzbetreiber auch auf ‚Effizienz-Kennzahlen‘ eingeordnet (und durch ein Referat? der BNA geprüft) und damit ‚gemessen’/verglichen(?)
… das EEG-Konto ist eine künstliche VergleichsBilanz von Zahlen, welche die unterschiedliche Qualität der Stromerzeugung nicht berücksichtigen (und (teils) auf den Zertifikate-Handel ausgelagert haben, welcher zudem noch in weitere Sektoren der Emissionen aufgeteilt ist: Energie/Stromerzeugung, Wärmeversorgung, Transport/Verkehr), nur indirekt über den steuerlichen Beitrag aus dem KTF, als Ausgleich welcher in das EEG-Konto eingebracht wird, wird das emissionsgeminderte Schadenspotential der EE(G)-Stromerzeugung, gewürdigt(?)
Wie hoch die (oder eine imaginäre) EEG-Umlage für 2025/2026 wäre, zeigen keine aktualisierten (Vergleichs)Zahlen, der Umweltverbände oder staatlicher Statistiker(?), diese Umlage war aber über (fast) Jahr(zehnt)e als ein Indikator (dazu die Marktwerte, Börsenstrompreise, Ausbauinvestitionen, usw.) für den ‚Erfolg‘ der Energiewende (bzw. der umweltfreundlichen Stromerzeugung) präsentiert und diskutiert worden. Das KTF-Konto interessiert dazu (medial) ‚kaum‘?
… den supergünstigen EE(G)-Strom bauen auch die StromKonzerne (wie, bspw., RWE) in deren Konzernstrommix (Verstetigung der ‚Konzernstromeinspeisung‘?, Verantwortung aus der Vergangenheit?) mit ein, daran besteht kein Zweifel (im Gegensatz zur früheren ‚Klimawandelskepsis‘ des gleichen Konzerns)(?)
Uniper (seit 2022 ist D. 99%iger(?) Anteilseigner, Umbau auf ErneuerbareEnergiestrukturen bis ~2035?):
(ca. 2015/2016: Abspaltung der fossilen Geschäftsektoren des E.on-Konzerns in die Uniper SE, 2017 Fortum, Mitarbeiterzahlen: 2021 ca 11500, 2024 6900 )
Nettogewinne(?):
2019 ~0.9 stabile Situation, vor der verzerrenden Marktsituation
2020 ~0.1 COVID-19 Auswirkungen; verminderte Nachfrage
2021 ~1.1 Nachfrageerholung; leichte Nachholeffekte?; positives Ergebnis Strom-&Gashandel
2022 ~ ‑12.0 horrende Verluste durch Wegfall russischer Gasversorgung; staatl. Stützung
2023 ~1.8 Stabilisierung nach Staatsintervention; allmähliche NachfrageNormalisierung
2024 ~2–3 profitabel, nach Marktpreiserholung und (Um-/Neu-)Strukturierung?
2025 ~3-5(?) jährl. Umsatz: ca. 120–130 Mrd.€
die Einnahmen-/Einkommensituation bei Uniper (~2025):
Global Commodities / Energy Trading
Gas, LNG, electricity, coal trading; includes fossil fuel trading profits
~70–90Mrd.€ (largest single revenue driver; highly volatile with market prices)
Generation / Fossil Fuels
Gas-fired power plants, coal-fired plants, oil
~15–25Mrd.€ revenue; EBIT ~2–3Mrd.€
Renewables / Hydro & Wind
Hydropower in Sweden/Germany, wind farms, small solar
~2–3Mrd.€ revenue; EBIT ~0.5–1Mrd.€
Other / Services & Storage
Gas storage, district heating, other services
~2–5Mrd.€ revenue; EBIT small
2022-2024 hat der d. Staat mit ca. 22-23Mrd.€ Uniper (Stromerzeugungskapazität, in div. (int.) Märkten ca. 34GW) ’subventioniert'(?)
Der Vergleichswert des Vorjahres beträgt 11,099 ct/kWh. Der genannte Betrag betrifft den Januar 2025.
Das ist korrekt, vielen Dank für den Hinweis. Wir haben dies inzwischen korrigiert.
Zitat aus dem Artikel.
Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben den Marktwert Solar – den mengengewichteten Durchschnittserlös aus dem Handel mit Strom aus … EEG-geförderten Photovoltaik-Anlagen – für den Monat Februar mit 7,171 Cent je Kilowattstunde ermittelt. Das ist ein deutlicher Rückgang um 35 Prozent gegenüber dem Januar (11,019 Cent). Noch deutlicher ist der Rückgang um knapp 38 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres (11,511 Cent). Zitat Ende.
Nach dem Kosten/Nutzen Prinzip ist das ein Erfolg für die Energiewende. Fakt ist, den Förderkosten stehen 35% Nutzen gegenüber. Auf dem EEG Konto wird das ins Gegenteil umgewandelt. Die Differenz zwischen Einnahmen ( Marktwert ) und Ausgaben ( EE Vergütung ) wird größer, und der Staat muss Milliarden ausgleichen. Der Staat muss Milliarden zahlen, weil die Förderung funktioniert , und der Ökostrom den Mix billiger macht
… während auf der Ebene der Stromnetzbetreiber, teils, die einzelnen EE(G)-Stromerzeugersparten gegeneinander ausgespielt werden (schliesslich muss kein ‚Stromkonzern‘ ein Konzept dafür erarbeiten, wie man die Einspeisestrommengen nutzbringend und kostendämpfend in das Gesamtsystem integriert, das war/ist schon eine Aufgabe für die ExpertInnen dieser Stromversorger, jedoch wollte man (auch seitens der EU), damals, die ’neue‘ Variante, als Austarierung der Einzelinteressen durch die Börsenstromvermarktung (auch als Leitwert für den Terminstrommarkt), jedoch nur mit Vermarktung eines Teils des Angebotstromes, und, zumindest bei EEG-Anlagen, deren vollständiger Stromeinspeisung.
Die unpassenden Konzepte hat der Gesetzgeber (in ‚allen‘ Fachgremien erörtert, bei allen Novellierungen des EEG) nicht geändert:
1) die zwingende Vermarktung der *gesamten* EEG-Strommenge am Spotmarkt durch die ÜNB
2) pay-as-clear für die EEG-Strommenge im Angebotsmarkt mit (abgeschriebenen) Kraftwerken mit Grenzkosten-Kalkulation (als Wirkung auf den Angebots-Strompreis) und ebenfalls, teils, Einspeisevorrang (Kraft-Wärme-Verbundnetze oder must-run Kraftwerke der Netzreserve oder für Ausgleichsenergie, bzw. Redispatchaufgaben)
Während man die ’neuen‘ Grundlastversorgungsaufgaben zum Problem des Marktes (der EEG-Anlagen) macht, mit ‚fossilen‘ must-run Kraftwerken einen Teil der steuerbeiträglichen Vergütung (negative Börsenstrompreise) in die (derzeitigen, teils fossilen) Grundlast-Kraftwerksvergütungen umleitet, fordern Grosskonzerne darüberhinaus zusätzliche ‚Förderung‘ für Wasserstoff-bezogene Grundlast-Sicherung (Forschung, Netzaufbau, Kraftwerksum/-aufbau) und EE(G)-bezogene, ’neue‘ BESS Grundlast-Sicherung?
Oder ist das zu einseitig ‚kritisch‘ zu den Stromkonzern-Profis gegenüber den 800W-Stromeinspeise-BürgerInnen?
( ein Kleinkraftwerk in der Stromversorgerbranche, war/ist mit etwa 1-10MW eingeordnet worden …, daran orientiert sich auch die Mindestangebotsleistung (und Menge) an der Strombörse )