Seit diesem Jahr ist es verpflichtend für Stromanbieter, mindestens einen dynamischen Tarif für Endkunden bereitzustellen. Auf diese Vorgabe reagiert nun auch die Bundesnetzagentur, die auf ihrer Transparenzplattform „SMARD“ ab sofort modellierte dynamische Strompreise für Haushaltskunden zeigt und in das Verhältnis zu Fixpreistarifen setzt.
Für die Modellierung hat die Bundesnetzagentur die Spotmarktpreise mit dem Verbrauch eines Standardhaushaltes gewichtet. „Dabei unterstellt die Modellierung ein normales Verbrauchsverhalten von Kunden ohne eine zeitliche Anpassung ihres Stromverbrauches“, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Bei den dynamischen Stromtarifen sind die Beschaffungskosten direkt an den Spotmarktpreis der Strombörse gekoppelt. Kurzfristige Preisschwankungen am Großhandelsmarkt veränderten daher kontinuierlich den Arbeitspreis. Die übrigen Preisbestandteile stützten sich auf Daten der aktuellen Anbieter dynamischer Stromtarife, die die Bundesnetzagentur in einem Monitoring selbst erhoben hat.
Die Modellierung zeigt, dass selbst ohne Verhaltensänderungen und Lastverschiebungen durch die Verbraucher die dynamischen Tarife seit April durchgängig unter den Fixpreistarifen in diesem Jahr lagen. Damit würden sich dynamische Tarife für die Haushaltskunden „häufig lohnen“. Ein wesentlicher Grund dafür sind die oft niedrigen Spotmarktpreise, wenn die Erzeugung aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen hoch ist. Damit werden die Arbeitspreise der dynamischen Tarife zeitweise deutlich unter das Niveau der Festpreise gedrückt.
Die Modellierung zeigt jedoch auch, dass dynamische Tarife zumindest phasenweise über den Fixpreisangeboten der Energieversorger liegen können. In diesen Fällen ist sicher hilfreich, wenn Haushaltskunden ihren Stromverbrauch flexibel anpassen können.
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Echt Frau Enkhardt?
Die meisten Artikel lese ich recht gerne von Ihnen.
Aber das hier ist doch wirklich schlecht „abgebildet“… eher schon manipulativ.
„Dynamische Stromtarife seit April 2025 unter Fixpreistarifen“
Möglich = will ich nicht bestreiten.
Schaut man sich die Tabelle an, ist die Differenz aber minimal.
Ich kann da aber nicht erkennen ob der zusätzliche Zählerkosten + der ganze Umbau + eine radikale Verhaltensweisenänderung hier im Preis mit einfließt. (letzteres eh nicht, da man das eher nicht in € berechnen kann).
Abendessen? gerne um 16uhr… oder 22/23 Uhr. Dann wirds wieder günstig (+/-).
Sonst nur mit kalten Essen. Sonst wird der Mircowelleneinsatz mit 80cent ein Luxus essen. (übertrieben)
Wäsche Waschen? ABENDS? ohjee… auch nicht. Tagsüber wenn ich auf Arbeit bin oder halt nur am Wochenende… achne… nur Sonntags. Samstag muß ich ja auch ran.
Sonntag will ich aber EINMAL meine Ruhe haben und nicht den Strom hinterher jagen.
Fazit: Es ist halt nicht der Preis lt. Liste entscheidend sondern auch das ganze Umfeld.
Nach wie vor nichts für mich.
Danke, Ich! Ich freue mich natürlich, dass Sie die meisten Artikel recht gerne lesen. 🙂
So ganz verstehe ich Ihre Aufregung über den Artikel allerdings nicht!
Radikale Verhaltensänderungen fließen nicht in die Preise ein. Steht sogar zweimal im Artikel, dass die Bundesnetzagentur diese Preise ohne Verhaltensänderung modelliert hat.
Ich habe mir im Gegensatz zur Bundesnetzagentur auch erlaubt, reinzuschreiben, dass die Preise phasenweise auch über den Fixpreistarifen lagen (was natürlich auch impliziert ist, wenn sie erst seit April darunter liegen). Und es steht auch nirgends, dass es deutlich günstiger ist und dass jetzt alle in einen dynamischen Stromtarif wechseln sollen. Es geht um Transparenz, um einfach mal einen Vergleich zu haben, wo liege ich, wenn ich einen dynamischen Tarif oder einen Festpreistarif habe. Die dort angenommen Tarifhöhen kann man sicher gut diskutieren. Aber warum jetzt ihre große Aufregung?
«Ich kann da aber nicht erkennen ob der zusätzliche Zählerkosten + der ganze Umbau + eine radikale Verhaltensweisenänderung hier im Preis mit einfließt. (letzteres eh nicht, da man das eher nicht in € berechnen kann).»
Mich hat die Aussage der BNA auch überrascht, aber ihr kRitik an dem Artikel hat keine Basis. Im Artikel steht doch klar „Dabei unterstellt die Modellierung ein normales Verbrauchsverhalten von Kunden ohne eine zeitliche Anpassung ihres Stromverbrauches“. Statt „radikaler Verhaltensänderung“ also null Änderung beim Verbrauchsverhalten. Und „der ganze Umbau“: Was soll das sein? Für das ermittelte Ergebnis wurde null Verhaltensänderung, also null Umbau angenommen.
Natürlich ist es in der Praxis sinnvoll, große schiebbare Verbräuche entsprechend der Börsenstrompreise auch wirklich zu schieben, um von dynamischen Stromtarifen zu profitieren. Das betrifft üblicherweise vor allem Wallbox und Batteriespeicher. Bei beiden ist es mittlerweile wirklich kinderleicht, die nach Preissignalen zu steuern. Man braucht eben noch nicht mal ein HEMS im Haus. Und es geht auch garantiert nicht darum, um 22 Uhr beim Zähneputzen im Bad das Licht auszulassen und es dann um 4 Uhr anzumachen, weil der Strom dann günstiger ist.
Ansonsten gibt es doch seit längerem diverse Online-Rechentools wie smartstromcheck.de, mit denen man den individuellen Fall durchrechnen kann, der natürlich von Standardlastprofilen, mit denen die Bundesnetzagentur gerechnet hat, abweichen kann – auch erheblich abweichen kann.
Es steht natürlich jedem frei für sich selber zu entscheiden lieber weiterhin die alten Strommodelle zu nutzen. Jedoch sollte man sich, bevor man über einen Artikel so herfällt erstmal schlau machen.
Den meisten Strom verbrauchen wir mit der Erzeugung von Wärme, z.b. für die Waschmaschine, die Spülmaschine, den Trockner und eventuell noch für Brauchwasser.
Mit einer minimalen Umstellung im Gebrauch dieser Geräte lässt sich viel Geld einsparen. Den Geräten ist es egal ob sie nachts laufen oder oder tagsüber, und meist lassen sich die Geräte schon zeitversetzt einschalten.
Kauft man sich dann noch einen mittlerweile sehr preiswert gewordenen Batteriespeicher dazu, beispielsweise den eines Balkonkraftwerkes, kann man leicht mehrere 100€ im Jahr einsparen, je nachdem wie viel man bereit ist sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Man kann sagen das es für einen selber nicht die richtige Lösung ist, aber die reine information darüber das die Möglichkeit besteht hier viel Geld zu sparen sollte doch für jedermann zugänglich sein.
aus meiner Sicht wird es jetzt im Winter wieder interessant, da dort die Spotmarktpreise im Schnitt deutlich höher sind als im Sommer. Deswegen finde ich die Aussage, dass sie sich für den Endkunden lohnen nur für valide, wenn ein ganzes Jahr betrachtet wird. Hierzu wird im Artikel leider nicht eingegangen wie es sich über 12 Monate verhält. Wie verhalten sich denn dynamische Stromtarife in der Grundgebühr?
Da gebe ich Ihnen Recht. Man sieht auch, dass im letzten Winter die dynamischen Tarife schlechter abgeschnitten haben.
Ich dachte auch, ich hätte den Link, aber hier gern nochmal. Dort ist die Seite mit Zahlen und weiteren Infos der Bundesnetzagentur zu finden:
https://www.smard.de/page/home/topic-article/211816/218350/modellierter-dynamischer-strompreis
Zunächst mal finde ich die Aussage der BNA, dass sich dynamische Tarife auch ohne schiebbare Lasten und ohne Verhaltensänderung lohnen, überraschend. Dann, wenn wir die hohen Lasten im Netz haben, weil dann (fast) alle Haushalte viel verbrauchen, z.B. zwischen 18 und 20 Uhr, sind die Börsenstrompreise üblicherweise hoch und das wird nicht dadurch kompensiert, dass im Sommerhalbjahr um die Mittagszeit die Börsenstrompreise meist unter null sind. Da sind die meisten „auf Arbeit“ und haben nahezu keinen Verbrauch.
Möglicherweise basiert die Erkenntnis der BNA darauf, dass sie ein Standardlastprofil verwendet? Das bildet dann einen mathematischen Durchschnitt ab, von dem die meisten aber individuell stark abweichen. Wir sind in Deutschland im Durchschnitt auch 45 Jahre alt. Aber 75% der Menschen in Deutschland sind jünger als 35 oder älter als 55 – also individuell weit von 45 entfernt.
Dass dynamische Stromtarife im Winter per se teuer sind, ist ein Stück weit ein Mythos. Er basiert auf den Erfahrungen vom letzten Winter. Der Winter war mit seiner Windarmut eine Anomalie. Aufgrund des Windstrommangels, mussten vermehrt Kohle- und Gaskraftwerke laufen, was aufgrund des Uniform Pricings das Preisniveau getrieben hat. Der Vergleich mit dem vorherigen Winter macht das sichtbar:
Jeweils der Zeitraum von November bis Februar
Winter 2023/24 | 2024/25
– 315 | 126 Stunden mit Börsenstrompreisen 20 Cent/kWh
– 70,4 | 54,0 TWh Windstrom
– 18,9 | 26,1 TWh Gasstrom
– 39,0 | 42,2 TWh Kohlestrom
Aus meiner Sicht lohnen sich dynamische Stromtarife für eine Mehrheit der Haushalte noch nicht, weil denen große schiebbare Lasten fehlen. Mit zunehmender Verbreitung von E-Autos und PV-Speichern ändert sich das aber sukzessive. Wer schiebbare Lasten hat, kann teils erheblich sparen, besonders wenn er die dynamischen Stromtarife sinnvoll mit zeitvariablen Netzentgelten nach Modul 3 §14a EnWG kombinieren kann.
Die Software hier hat meinen Kommentar leider etwas zerschossen. Die Zeichen für kleiner als und größer als wurden offenbar als HTML-Tag gewertet und alles dazwischen weggefiltert, was meine Zahlen ins Gegenteil verdreht. Es muss heißen:
– 315 | 126 Stunden mit Börsenstrompreisen kleiner 2 Cent/kWh
– 15 | 134 Stunden mit Börsenstrompreisen größer 20 Cent/kWh
Als noch Tibber Kunde…..letztes Jahr stimmt die Aussage des Artikels, in diesem Jahr nicht mehr.
Die aktuellen Festpreise liegen weit unterhalb des 2025er Jahresschnitts, trotz aller möglichen Vetschiebung von Verbrauch, incl BEV laden.
Deshalb ab 1.1 wieder Festpreis
Na ich bin gespannt. Seit 01.11.25 bei tibber..hab ne wärmepumpe und 2000Wp BKW mit 5 kWh Stromspeicher … 3 Pers Stromspar-Haushalt ..ca. 6.000 kWh jahresverbrauch..werde den Selbstversuch 12 Monate austesten, ob sich dyn.Stromtarif wirklich lohnt.. meine Hilfsmittel sind: die WP und stromspeicher nicht in den aller teuersten Zeiten laufen oder laden lassen..zeitschaltuhr oder zeitvorwahl bei grossen Geräte verwenden…kann leider noch nicht ENWG &14a flexible netzentgelte nutzen..dann sollte es richtig funktionieren!….Vorschla: nutzer-forum aufmachen zum Thema dyn Tarife und erfahrungsberichte sammel..
Wie ich der Quelle entnehme, handelt es sich bei den Daten um monatliche Mittelwerte. Für einen echten Vergleich wären gleitende 12 Monatsmittelwerte, gewichtet mit einem repräsentativem Jahresprofil sinnvoll.
Der Artikel suggeriert, dass für einen normalen Haushalt ohne Verhaltensänderung ein dynamischer Tarif billiger, oder zumindest nicht teurer als ein Fixpreistarif ist.
Betrachtet man einen Jahreszeitraum, ist dies eher ausgeschlossen. Im Winterhalbjahr ist davon auszugehen, das die flexiblen Tarife wieder über den Fixtarifen liegen und das bei potentiell höherem Strombedarf.
Es ist davon auszugehen, dass es nur in Haushalten mit flexiblen Verbrauchern (in der Praxis im Wesentlichen laden von E-Autos) mit hohem Stromverbrauch ein Einsparptential gibt.
PS ich bin Fan von dynamischen Strompreisen, sehe aber für mich als Mieter in einer großen Wohnlage mit Nachtspeicheröfen trotz hohem (und theoretisch steuerbarem) Stromverbrauch unter den aktuellen Bedingungen kein Einsparpotential.
Wer eine Wärmepumpe oder gar eine PV mit Eigenverbrauch hat, wird vor allem im Winter Strom beziehen. In den allermeisten Fällen ist dann ein dynamischer Tarif von großem Nachteil. Ausgenommen womöglich tägliche Pendler mit E Auto, die immer nachts zur günstigsten Uhrzeit ihr Auto aufladen – aber selbst da wird der Vorteil dann schon gering wenn man noch ne PV hat
Kann eine Modellierung eindrucksvoller zeigen, wie sich die Preise immer mehr annähern, als diese Grafik der Bna es macht?
Für den privaten Kunden lohnt es sich einmal jährlich den Fixpreis Vertrag zu überprüfen und ggf. anzupassen. Alles andere ist preislich und softwareseitig eine Geisterfahrt. Quasi täglich neue Anbieter von nochmals neuen Modellend, Techniken und Rechentools. Aus Erfahrung wissen wir wie anfällig im Alltag solche Softwarelösungen sind.
Viel Glück mit den ständigen Updates, der nach kurzer Zeit veralteten Hardware und der täglichen Diskussion am Küchentisch über günstige Strompreise.
Nur weil Sie überfordert sind, bezichtigen Sie doch bitte nicht andere einer Geisterfahrt. Viele andere können präzise nachweisen, wie viel sie mit dynamischen Stromtarifen auch gegenüber dem jeweils günstigsten Festpreistarif sparen.
Und was genau veraltet an einem Raspberry Pi, der z.B. mit Homeassistant als HEMS genutzt wird? Homeassistant gibt es seit 12 Jahren. Seit 12 Jahren kostenfrei. Einmal eingerichtet und Wallbox und PV-Speicher laufen automatisch nach Strompreisen und Wetterprognosen optimiert, ohne dass man sich um etwas kümmern muss.
Wie immer im Leben kann man natürlich auf die falschen Angebote setzen. Wenn der Hersteller des PV-Speichers nach 3 Jahren seine Cloud abschaltet, die für die strompreisoptimierte Fahrweise sorgt, hat man ggf. ein Problem. Wenn dann irgendwelche Abogebühren fällig werden, damit der Speicher auf Strompreissignale reagieren kann, hat man ein Problem. Aber das sind keine inhärenten Probleme dynamischer Stromtarife, sondern individuelle Fehlentscheidungen. Dass man niemandem vertrauen darf, auch nicht großen, bekannten Marken (Bosch, Anker, …), muss man eben beachten, wenn man sich für bestimmte Lösungen entscheidet. Das Zeug muss offene, gängige Protokolle unterstützen und dann kann man sich von allem unabhängig machen, was der Hersteller möglicherweise zukünftig verbricht.
Nix für ungut. Deswegen sag ich ja: viel Glück. Wie schon erwähnt, jetzt im Winter brauchen wir deutlich mehr Strom vom Netz pro Tag. Heute durchschnittlich an der Börse fast 17 Cent. Wer sich die Unwägbarkeiten dieser aktuellen Zeit antun möchte: Viel Glück.
Es ist Aufgabe der großen Anbieter für einen fest kalkulierbaren Preis in einem Zeitraum zu sorgen. Wer aber Lust hat, sich mit diesem Auf-Ab täglich zu beschäftigen, soll das gerne tun. Für mich wär das nichts.
«Wer aber Lust hat, sich mit diesem Auf-Ab täglich zu beschäftigen, soll das gerne tun.»
Obwohl man Sie bereits widerlegt hat, wiederholen Sie den gleichen Unsinn einfach noch einmal. Es ist üblicherweise alles automatisiert. Wer nachts um 2 Uhr aufsteht, um aufgrund des günstigen Strompreises seine Wallbox manuell anzuschalten, der macht es komplett falsch und hat nichts begriffen.
Dynamische Stromtarife und feste Stromtarife kaufen ihren Strom im selben Markt ein. Dass sich die Durchschnittspreise dauerhaft gravierend unterscheiden, ist nicht plausibel. Und bei dynamischen Stromtarifen geht es eben nicht darum, dass diese im Durchschnitt dann 0,3 Cent/kWh günstiger sind als ein fester Stromtarif. Es geht darum, mit schiebbaren Lasten Preisschwankungen auszunutzen. Das lässt sich kinderleicht automatisieren.
Und wenn man im Jahr vielleicht eine Stunde Zeit pro investiert und damit dann 300 oder 500 Euro im Jahr spart, wäre es dumm, diese Zeit nicht zu investieren. Ich glaube nicht, dass Sie einen Netto-Stundenlohn von 500 Euro haben.
Es scheint sich ja deutlich abzuzeichen, daß die dyn/flex Preise in den meisten Fällen nichts bringen.
Jetzt versucht sich auch die BNetzA mal wieder mit manipulierender Darstellung und jeder könnte erkennen, die eigenen Fixpreise sind günstiger.
Aber es kommt auf die Schlagzeile an, die soll sitzen, auch wenn sie falsch ist, sie bleibt hängen.
Und es bleibt dabei: Dyn/flex. Tarife sollen die fossilen Erzeuger „über die Nacht“ bringen und „im Geld halten“, denn jede extra kWh in der Nacht sichert die Auslastung ihrer Kraftwerke !
Jeder „normale“ Stromanbieter muss seinen zu verkaufenden Strombedarf auch einkaufen. Und da schwanken die Preise auch, so dass sie diese Schwankungen mit einpreisen müssen.
Nach 5 Jahren Börsenstrom lag ich nicht einen Monat über den durchschnittlichen Strompreisen am Markt. Die meiste Zeit des Jahres liege ich weit darunter. Nur der November (dank kurzer Dunkelflaute) macht jedes Jahr Ärger.
Es ist halt ähnlich, wie bei der PV: die ersten 90% Selbstversorgung/günstige Versorgung sind einfach und sparen viel Geld. Die letzten 10% sind schwierig. Ab wie so oft im Leben, sollte man doch eher auf die überwiegenden positiven Effekte freuen, als sich 90% der Zeit über die 10% aufzuregen. In dem Sinne freue ich mich auf den nächsten Wetterwechsel.
Beispiel:
Ein Wohngebiet mit 50 Häusern:
alle haben ein BEV und Wärmepumpe etc.
22 Uhr sinken die Börsenstrompreise von 20 auf 5 Cent/ kWh.
Alle beginnen gleichzeitig, verbrauchsstarke Verbraucher maximal zu bedienen (zb via KI)
Was sagt der Netzbetreiber (Netzkapazität)???
In DE bekommt jedes EFH automastisch eine Anschlußleistung von 30 kW, CEO von e.ON Interview SZ letzten Sonntag.
EFH Wärmepumpen ziehen dauerhaft ggfs. 2 max. 3 kW, das kann das Niederspannungsnetz locker.
eAuto’s sind auch nicht jeden Tag leer gefahren.
Im Übrigen kennen die Netzbetreiber ihre Gebiete und Bedarfe, PV, eAuto und WP fallen nicht vom Himmel – die Jungs können planen, wenn man/Fr. Reiche sie auch läßt.
Ich wollte mal meine persönlichen Erfahrungen zum Thema dynamische Stromtarife teilen.
Wir haben eine PV-Anlage mit Speicher, einen Neubau mit Wärmepumpe, zwei Kinder und sind im Alltag ganz normal im Familienverbrauch unterwegs. Unser aktueller Hausverbrauch liegt bei rund 8.000 kWh im Jahr. Davon müssen wir aber nur etwa 1.200 kWh aus dem Netz zukaufen, weil wir einen sehr hohen Autarkiegrad erreichen. Wir zahlen im Moment 0,26 €/kWh brutto und 13 € Grundgebühr monatlich. Insgesamt kommen wir damit auf ungefähr 468 € Stromkosten fürs Netz pro Jahr.
Genau da fängt für mich das Thema „dynamischer Tarif“ an, unattraktiv zu werden:
Wenn man so wenig Netzbezug hat, ist das maximale Einsparpotenzial sehr begrenzt. Selbst wenn der dynamische Durchschnittspreis deutlich unter dem aktuellen Festpreis liegt, reden wir unterm Strich nur von sehr kleinen Beträgen pro Jahr. Gleichzeitig sind dynamische Tarife im Winter – also genau dann, wenn wir tatsächlich Strom zukaufen – oft höher als in den Monaten mit viel PV-Ertrag.
Im Sommer sind wir sowieso fast komplett autark, da bringen günstige dynamische Preise gar nichts. Und im Winter, wenn man sie bräuchte, sind sie nicht selten teurer als ein stabiler Festpreis.
Für Haushalte ohne PV oder ohne Speicher kann ein dynamischer Tarif sicher spannend sein, vor allem wenn man große Verbraucher gezielt steuern kann (E-Auto, Wärmepumpe mit Pufferspeicher usw.). Bei vielen PV-Betreibern mit Speicher dürfte es aber ähnlich laufen wie bei uns: Der Netzbezug ist so gering und die relevanten Bezugsmonate so konzentriert, dass ein klassischer Festpreistarif am Ende günstiger und vor allem planbarer ist.
Wenn später mal zusätzliche flexible Verbraucher dazukommen (z. B. E-Auto), schaue ich mir das Thema sicher wieder an. Aber Stand heute lohnt sich ein dynamischer Tarif bei unserem Verbrauchsprofil schlicht nicht – und das wird bei vielen PV-Speicher-Haushalten vermutlich ähnlich aussehen.
@Christian,
nur mal nebenbei, die Grundgebühr (bei Dir 13€/Monat) hat nix mit dem Arbeitspreis zu tun.
Du bezahlst die 13€, egal ob du nur 1kWh oder 1000kWh Netzbezug / Monat hast.
Die verfälschen Deine Berechnung.
@Uwe
Ja, technisch hast du recht, die Grundgebühr hängt nicht direkt vom Arbeitspreis ab.
Für meinen Vergleich zwischen Fixpreis- und dynamischem Tarif ist sie aber trotzdem relevant. Bei niedrigem Netzbezug wie bei mir macht die Grundgebühr einen nicht unerheblichen Teil der Gesamtkosten aus.
Außerdem ist die Grundgebühr bei dynamischen Tarifen oft deutlich höher als bei meinem Fixpreis-Tarif. Wer also realistisch schauen will, ob sich ein dynamischer Tarif für PV-Besitzer mit Speicher lohnt, muss die Gesamtkosten inkl. Grundgebühr betrachten – nicht nur den reinen kWh-Preis.
Christian,
„Bei niedrigem Netzbezug wie bei mir macht die Grundgebühr einen nicht unerheblichen Teil der Gesamtkosten aus.“
Grundgebühr ist Grundgebühr.
Wenn Du (in Deinen Fall 13€/ Monat) 0 kWh Netzbezug hast, kostet Dich nach Deiner Darstellung die kWh 13 €. Da kannst Du auf und nieder hüpfen.
„Außerdem ist die Grundgebühr bei dynamischen Tarifen oft deutlich höher als bei meinem Fixpreis-Tarif.“
Wenn der dynamische Tarif niedriger liegt als mit Fixpreis, ist das doch eine ganz einfache mathematische Logik (siehe -> auf und nieder hüpfen)
„Wer also realistisch schauen will, ob sich ein dynamischer Tarif für PV-Besitzer mit Speicher lohnt, muss die Gesamtkosten inkl. Grundgebühr betrachten – nicht nur den reinen kWh-Preis.“
Wer realistisch schaut, muss nur den reinen kWh-Preis betrachten.
Weil: siehe wieder -> auf und nieder hüpfen.
@Uwe, alles gut – ich weiß ja, was du sagen willst. Und klar, die Grundgebühr bleibt dieselbe, egal ob ich 1 kWh oder 0 kWh verbrauche.
Aber genau deswegen gehört sie in einen realistischen Tarifvergleich mit rein.
Wenn der dynamische Tarif z. B. 10–15 € höhere Grundgebühr hat, dann muss ich diese Mehrkosten irgendwo wieder reinholen. Und das geht nur über einen spürbar niedrigeren durchschnittlichen kWh-Preis.
Dein „auf und nieder hüpfen“-Beispiel ist ja nett – aber in der Praxis bringt mir das Hüpfen genau gar nichts, wenn am Ende des Jahres die Gesamtkosten höher sind.
Ich kann ja nicht der Grundgebühr davonhüpfen.
Der Alltag sieht halt so aus:
– Mein Netzbezug ist gering.
– Dadurch macht die Grundgebühr einen großen Anteil der effektiven Kosten pro bezogener kWh aus.
– Dynamische Tarife haben oft eine höhere Grundgebühr.
– Also muss ich die Gesamtkosten inkl. Grundgebühr vergleichen, sonst vergleiche ich Äpfel mit Birnen.
Nur den reinen kWh-Preis anzuschauen funktioniert mathematisch – aber eben nicht auf der Jahresabrechnung. Und die ist am Ende das, was entscheidend ist… ganz ohne Hüpfen.
@Christian,
ich sehe, daß das Verständnis Netzbetreiber/ Stromanbieter/ Grundgebühr/ Fixpreis vs. dynamischer Strompreis großer Nachholebedarf in Deutschland besteht.
Die Erklärung ist für mich ganz einfach: flächendeckender Ausbau von Smartmeter.
Mit diesem fehlenden flächendeckenden Ausbau vom SmartMeter hat es die komplette Kette beim Strompreis in DE ein leichtes Spiel, die Stromkunden zu verwirren.
Ich beschäftige mich hier in Norwegen schon seit ca 2010 mit diesem Thema. Das war bis 2019 schon relativ transparent. Ab 2019 (flächendeckender Ausbau SmartMeter) ist das komplett transparent und leicht zu verstehen. (zumindest für mich / lach)
Seit 2015 arbeite ich mit PVSol und/ oder Sunny Design.
Ich habe da verschiedene Varianten durchgerechnet.
Ich würde solche Aussagen-> „Grundgebühr gehört nicht in die Berechnung“ nie bringen, wenn ich mir nicht 100% sicher bin. Das widerspricht meinem Ego.
Für einen Stromkunde ohne PV/ mit oder ohne Speicher mag die gesamte Summe zählen, aber sobald eine ökonomische Berechnung von PV & Co ins Spiel kommt, hat die Grundgebühr nix in der Berechnung zu suchen.
Das garantiere ich 😉
Wie schon beschrieben-> Äpfel und Birnen
Sorry, das ist eine Binse, dass dyn. Tarife bei wenig Bezug ziemlich sinnbefreit sind. Da achtet man auf eine niedrige Grundgebühr und gut ist. Einsparung bei nur 1-2000 kWh kann nun mal ein dyn. Tarif (heute zumindest) nicht bieten und hierfür ist er schlicht der falsche Tarif. Das Sparpotenzial ist hier im Allgemeinen derart niedrig, dass sich die Diskussion über zu hohe kWh-Preise eigentlich von selber erübrigt. Viel wichtiger ist die Einsparung bei einem großen elektr. Netzverbrauch mit Mobilität und Heizung, schließlich ist das das gesellschaftlich gewünschte Zukunftsmodell, das „flexibel“ gestaltet möglichst günstig sein soll.
Ich bin da das Gegenbeispiel. Ich habe 6000 kWh im Jahr und kann bei kleiner PV-Anlage auch im Sommer sehr von den günstigen Preisen profitieren… mit E-Auto. Wärmepumpe und Speicher.
Muss jeder für sich herausfinden, was das Beste ist. Allerdings stimme ich zu, dass der Hebel allgemein noch viel zu klein ist. Mit Smartmeter und mit Modul 3 bei den Netzentgelten sieht das allerdings auch heute schon sehr viel besser aus… leider sind wir hier in der Verbreitung noch lange nicht so weit. Alles noch viel zu kompliziert, eine simple Direktvermarktung inkl. vergütete Rückspeisung nach Börse wäre ein Traum.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum hier noch im September 2025 Neukundenpreise von rund 38 ct/kWh ausgewiesen werden. Ein Blick in die gängigen Vergleichsportale zeigt doch, dass Neukundentarife um (oder sogar unter) 25 ct/kWh zu haben sind.
Was ist das denn für ein komisches statistisches Mittel? Bei den dynamischen Tarifen kann ich ja noch verstehen, dass mit einem Mittel gerechnet wird. Aber bei den Fixpreis Tarifen? Ist das dann ein bundesweites Mittel? Trotzdem kommen mit diese 38 ct/kWh unglaubwürdig vor.
Ich muss mir nur meinen Fixpreis von 28ct/kWh und den Kurververlauf des dyn. Strompreises ansehen, um zu erkennen, dass dyn. Strompreis zu keiner Zeit eine Alternative für mich sind.
Ich habe jetzt nicht speziell nachgeschaut, wie die BNA rechnet, aber die regelmäßigen Strompreisstatistiken des BDEW nennen immer ähnlich hohe Preise. Auf den ersten Blick erscheinen die nicht plausibel, sind es aus 2 Gründen aber wahrscheinlich doch.
1. Werden bei diesen Statistiken die Grundgebühren anteilig auf die kWh umgelegt. Zumindest beim BDEW ist das gesichert so. Wenn Sie z.B. 2.600 kWh a 0,28 Euro verbrauchen und 15 Euro Grundgebühr im Monat zahlen, dann gehen sie sie mit einem Preis von 0,35 Euro/kWh in die Statistik ein.
2. Ist es erschreckend, wie viele Haushalte noch nie den Stromanbieter gewechselt haben und immer noch in den Grundversorgungstarifen des örtlichen Grundversorgers festhängen. Da werden sie gern mit an die 40 Cent/kWh abgezogen. Natürlich sind dann die Energiewende und Habeck schuld daran, dass ihre Stromrechnung so hoch ist.
@Gernot,
das ist genau das, was ich ⤵️ beschrieben habe.
«nur mal nebenbei, die Grundgebühr (bei Dir 13€/Monat) hat nix mit dem Arbeitspreis zu tun.
Du bezahlst die 13€, egal ob du nur 1kWh oder 1000kWh Netzbezug / Monat hast.
Die verfälschen Deine Berechnung.»
macht man hier in Norwegen genauso.
Und dann kommt man auf die utopischsten Zahlen.
@Uwe
Den Grundpreis auf die kWh umzulegen, ist für Vergleiche absolut sinnvoll, denn es gibt Tarife, da zahlt man nur 10 Euro Grundgebühr und andere wollen über 20 Euro Grundgebühr. Das muss bei einem Kostenvergleich zwingend eingerechnet werden. Solange die BNA die Grundgebühren bei dynamischen wie fixen Stromtarif einrechnet, verfälscht es das Ergebnis auch nicht, sondern verbessert die Aussagekraft des Ergebnisses.
Das Problem ist, dass dann an anderer Stelle häufig steht „Laut BDEW kostet die kWh Strom in Deutschland durchschnittlich 38 Cent“. Gern werden auch die Infografiken des BDEW geteilt, aus denen auch nicht hervorgeht, dass sich die Preisangabe inklusive anteiliger Grundgebühr versteht. Erst dann entstehen falsche Aussagen und Desinformationen, weil der durchschnittliche Leser das nicht erwartet. Der kWh-Preis, den er kennt, ist immer ohne anteilige Grundgebühr.
@Gernot,
„Den Grundpreis auf die kWh umzulegen, ist für Vergleiche absolut sinnvoll, denn es gibt Tarife, da zahlt man nur 10 Euro Grundgebühr und andere wollen über 20 Euro Grundgebühr“
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Grundgebühr und Arbeitspreis sind zwei absolut verschiedene Schuhe.
Nachtrag zu meinen Kommentaren Grundgebühr – Arbeitspreis:
Ich rede hier in Verbindung mit Berechnung von PV Anlagen mit oder ohne Speicher.
„Lebendes (oder nicht mehr lebendes) Beispiel“:
PV Branche hier in Norwegen.
Die „cleveren PV Experten“ hier in N haben das u.a. von Anfang an den Kunden auch vorgegaukelt.
Resultat: der private PV Markt ist komplett zusammen gebrochen.
Schwarz auf Weiß bekommt man das dann, wenn man Berechnungstools zB. PVSol hernimmt und berechnet.
Ist ein Unterschied, ob ich zb mit 35 oder 25 Cent/kWh rechne.
25 Cent/ kWh (nur Arbeitspreis) ist Realität.
35 Cent/ kWh (Grundgebühr + Arbeitspreis) ist Utopie.
Bei LCOE das selbe: ist ein Unterschied, ob man mit 30 oder 20 Jahren rechnet (so zerstört man einen Markt wie hier in N [ da kommen noch mehr Faktoren dazu])
Irgendwie ist das mit dem Photovoltaikstrom aber auch echt vertrackt !
Wenn es Nacht ist : Kein Strom, aber alle möchten Strom .
Wenn es Winter ist : Kaum Strom , aber alle möchten sehr viel Strom.
Wenn es Sommer ist : Sehr,sehr viel Strom ,aber keiner weiß wohin damit …
Unbehandelte Dauer-Euphorie hilft da nix , da muss man sich ehrlich machen!
Man kann sich ja auch nicht nur über die niedrigen
Trinkwasserpreise freuen , und die Abwasserbehandlung völlig ausblenden.
Der Solarstrom und Windstrom muss einfach in Wasserstoff und Akkumulatoren gespeichert werden, und die Grundversorgung 24/365 garantieren.
Ich denke man muss da auch ein bisschen Planwirtschaft einfließen lassen.
Es könnte Hyper-Zentren geben die in der Mitte sehr große Elektrolyseanlagen und Wasserstoffspeicher haben , und von etlichen Quadratkilometern Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern umgeben sind . Vorwiegend im Süden Europas und Deutschlands gäben solche Cluster Sinn. Der erneuerbare Zulieferstrom kann aus allen Richtungen ( Wind&Sonne) kommen, und im begrenzten Umfang
auch via Herkunftsnachweis virtuell übertragen werden.
Angenommen ich bin PV Volleinspeiser und möchte für die Rente 80 000 kWh Guthaben EE-Strom zurücklegen, da kann ich dies eben virtuell tun.
Ich übertrage an den H2 /AC/DC- Cluster im Laufe der Jahrzehnte physisch und virtuell via Herkunftsnachweis etwa 500 000 kWh für sehr wenig Vergütung, und erhalte dafür eine kWh gedeckte Rente ( kwh-Kapital) , oder sogar eine lebenslange kWh Rente ( Umlagesystem) .
Man muss einfach groß und größer denken , speziell die Politiker sollten dies tun.
Ein Umdrehung eines Windrads von * He Dreiht # EnBW * / Offshore versorgt 4 Haushalte 24 Stunden lang mit Strom ! Eine einzige Umdrehung !
Die Füllhorn EE-Strommengen sind ganz wunderbar geeignet, um das Leben auf der Erde für fast alle Menschen angenehmer zu machen .
Speziell Wasser wird in der Zukunft meines Glaubens nach eine große Hilfe zur freudvollen Lebensgestaltung sein , um nicht an Langeweile zu sterben.
Die Robotik und künstliche Intelligenz wird ja , wenn man den nerdigen Tech-Euphorikern ohne Frauenbeziehungen glaubt , ziemlich bald, übermorgen,
99,896 % der Arbeitsstellen für Humanoiden überflüssig machen…
Ich glaube da nicht dran , ebensowenig an die autonom fahrenden Autos .
So ein automatisch fahrendes Auto kann noch so mit Technik vollgestopft sein , im Berliner Straßenverkehr
hat es keine Chance auch nur 20 Minuten zu überleben! Nach 4 Minuten Schleichfahrt wird es , um einen menschlichen Chauffeur bettelnd , an die rechte Seite ranfahren.
Gelbe Fahrbahnmarkierungen haben dort nur Unterhaltungswert, ebenso wie Ampeln und sonstige Verkehrszeichen – Dekoration. Ab und zu fährt man auch auf rutschigen Straßenbahnschienen.Als Mensch macht das Spaß. Aber als Maschine?
—
Groß denken !
Salzwasser gibt es „sehr viel“ auf diesem abgelegen Planeten Erde , und damit kann man was anfangen .
Mit erneuerbarem Energien – Strom könnte man Wasser aus den Meeren pumpen, und künstliche Pumpspeicherkraftwerke erschaffen und auch Fischerei – und Badeseen.
Man muss nicht gleich den Bodensee nach Hessen pumpen, obwohl ich dies interessant fände, aber künstliche Seen sind interessant in vielen Aspekten.
Kühlung im Sommer , neue Landschaft und Unterhaltungswert.
Wasser wird in der Zukunft eine viel größere Rolle im Alltag spielen, als in der Gegenwart. Das selbstreinigende Badezimmer und die selbstreinigende Küche sind schon gesetzt.
Ich möchte nur mal einwerfen:
Ist der Strom günstig weil wir viel grünen Strom haben,
wird der Strom zu einem großen Anzeil aus dem EEG Konto bezahlt.
Ich frage mich warum wird dies nicht erwähnt!
Warum erkennt keiner die wirtschaftlichen Zusammenhänge?
Ist es Ideologie oder ….?
Wir bekommen keine Unterstützung von den Menschen wenn wir immer, alles unter den Teppich kehren. Ohne Abwägung Chancen und Risiken zu bennen.
niranbunmi.mt schreibt .
Ich möchte nur mal einwerfen:
Ist der Strom günstig weil wir viel grünen Strom haben,
wird der Strom zu einem großen Anzeil aus dem EEG Konto bezahlt.
@ niranbunmi.mt
Wenn Sie schon diese Frage stellen sollten Sie sich erst einmal mit dem volksverdummenten System vertraut machen. Der grüne Strom wird zu jeder Zeit mit der Einspeisevergütung bezahlt.
Das was Sie wahrnehmen, ist die Tatsache, dass wenn der grüne Strom billiger wird, und die Differenz zu den Einspeisevergütungen auf dem EEG Konto größer, der Staat mit Milliarden den Saldo ausgleichen muss. Mit anderen Worten je billiger und mehr der grüne Strom wird, desto mehr muss der Staat ausgleichen auf der „Nebelkerze“ EEG Konto. Deshalb steigen die „Kosten“ sprich Einspeisevergütungen nicht um einen Cent.
Das ist der Schwindel, den die oberflächlichen Betrachter nicht wahrnehmen, und so ist das ja auch gedacht, von den Lobbyisten der Altgedienten.
Machen Sie sich sich mal Gedanken darüber wann. und „weshalb“ der grüne Strom vom EEG Konto bezahlt werden muss. Dann holen Sie einiges für viele Menschen unter dem Teppich hervor
Niemand bei Verstand schließt ein Neukundentarif zu einem Fixpreis von 38 Cent ab!
Ich bin gerade von Tibber zu einem von vielen Fixpreisanbietern für 26 Cent die kWh mit zwei Jahre Preisgarantie gewechselt. Tibber lag ohne Smartmeter bei rund 33-35 Cent, die haben mich mit der Standardlastkurve gewichtet und dadurch in der Rechnung immer 3-5 Cent mehr ausgewiesen als in der App angezeigt, das grenzt schon an Irreführung.
Kann es sein, dass SMARDS einfach alle Fixpreise von Grundversorgern und teuren Anbietern abgreift und mittelt? Das entspricht nicht dem was die Kunden machen!
Der Energiemonitor von zeit.de arbeitet mit Verivox-Daten und dort liegt der Neukundenpreis seit langer Zeit im Bereich von 23-25 Cent, das ist realistisch.
Die einzige richtige Sparmöglichkeiten sehe ich bei „reichen“ Bürgern, die ein EFH haben. (Wie auch leider bei uns). E-Auto + dyn. Tarif + Modul 3 (Wenn Bayernwerk bzw. E.On. bzw. WestEnergie Metering bzw. Reiche endlich mal die Steuerbox auf die Rei(c)he bekommt, die Schnarchzapfen :D).
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Theoretisch hätte ich vor 2 Tagen so für 0,06 €/kWh (brutto) zwischen 00:00 – 05:00 Uhr geladen. In der Praxis habe ich das gemacht um das Stromnetz zu unterstützen, aber monetär wurde ich so behandelt wie wenn ich um 20 Uhr geladen hätte. 🙂 #Allesfür das Netz auch ohne Entgelt 😀
Ergänzung. Obwohl – es gibt ja bereits schon 2 kWh Speicher für 400 € die ich einfach an die Steckdose stecken kann. So sollte man auch als Wohnungsbesitzer profitieren können mit 2 Vollzyklen pro Tag.
Ich selbst habe den dynamischen Tarif getestet und zwar von Okt. 2023 bis 10.12.2025 in Kombination mit PV und speicher. Am Anfang ganz nett und sicherlich etwas gespart (was vor allem den Verbrauchsverhalten unterlag). Im Oktober 2023 hat mich die kW/h bei einem Spotpreis von 0 Cent ca. 16 Cent gekostet, Heute zahle ich 20 Cent. Nur leider sind die Hochpreisphasen ab Oktober einfach zu lange, aber das eigentliche übel sind die zusätzlichen Preisbestandteile die mit Prozentwerten zu Buche schlagen. Der versprochene Wegfall der Stromsteuer hätte sehr geholfen, kam nicht – dafür sind die fix Preis Tarife auf ca 26 Cent gefallen (jedenfalls für mich 😀 ) und diesen Durchschnittspreis hatte ich in den einzelnen Monaten rückblickend betrachtet nur am Anfang und dies nicht oft im Jahr 2025 lag mein Durchschnittspreis bei 30 Cent pro Kw/h. Mein Fazit die Idee des dynamischen Strompreis ist gut, aber es wird mit den zusätzlichen Preisbestandteilen für den Endverbraucher zu nichte gemacht.