Mitte des Jahres war Econergy Renewable Energy mit dem Kauf von zwei Batteriespeichern in den deutschen Markt mit insgesamt 100 Megawatt Leistung und 200 Megawattstunden Kapazität eingestiegen. Nun verkündete der unabhängige Stromerzeuger (IPP) aus Israel am Donnerstag, dass er seine Präsenz in Deutschland erweitere. Es sei ein Optionenvertrag für zwei netzgebundene Batteriespeicher mit insgesamt 435 Megawatt in Bad Lauchstädt unterzeichnet worden. Die beiden Projekte in Sachsen-Anhalt befinden sich Econergy zufolge in der Endphase der Baugenehmigung. Die Netzanschlusszusage für die Projekte liege bereits vor. Voraussichtlich Ende 2026 soll der Baustart erfolgen.
Zum vereinbarten Kaufpreis und der geplanten Kapazität der Projekte machte Econergy keine näheren Angaben. Zur Vereinbarung hieß es, dass sich Econergy UK, das zu rund 75 Prozent im Besitz von Econergy Renewable Energy Ltd. ist, das Recht gesichert habe, 100 Prozent eines deutschen Unternehmens zu erwerben, das beide Speicheranlagen besitzt. Die Option könne bis zum 1. April 2026 umgesetzt werden. Die geplanten Speicher sind Teil des Energieparks in Bad-Lauchstädt.
Nach dem Einstieg zur Jahresmitte in den deutschen Markt hat Econergy mit dem Bau seines ersten 100 Megawatt-Projekts in Brandenburg bereits begonnen. Es befindet sich in Senftenberg. „Deutschland entwickelt sich zusehends zu einem der anspruchsvollsten und chancenreichsten Speichermärkte in Europa“, erklärte Joshua Murphy, Head of Energy Storage bei Econergy, die Ausweitung des Engagements. „Regulatorische Klarheit, Marktliquidität und wachsende Anforderungen an die Flexibilität beschleunigen Investitionen in hochwertige BESS-Anlagen.“
„Wir erwarten den Abschluss langfristiger Stromabnahmeverträge, die stabile Cashflows bei geringer Marktvolatilität gewährleisten. Diese Großprojekte sowie unser erster 100-Megawatt-Standort, der sich bereits im Bau befindet, erweitern unsere Präsenz erheblich und diversifizieren unser Portfolio im Bereich erneuerbare Energien“, so Eyal Podhorzer, CEO von Econergy. Das Unternehmen evaluiere zudem weitere Optionen im deutschen Markt.
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