Brüder zur Sonne: Einstiges DDR-Staatsratsgebäude produziert bald Solarstrom

Eine Photovoltaik-Anlage mit 366 Kilowatt wird aktuell auf dem Gebäude in Berlins Mitte installiert. Der erzeugte Solarstrom soll fast komplett von der Wirtschaftshochschule verbraucht, die das denkmalgeschützte Prestigegebäude mittlerweile nutzt.
einstiges DDR-Staatsratsgebäude, Berlin, Dachanlage
Für Januar 2024 ist die Inbetriebnahme der Photovoltaik-Dachanlage geplant. | Foto: ESMT

Im Zentrum Berlins entsteht derzeit eine der größten Photovoltaik-Anlagen der Hauptstadt. Auf dem Dach des einstigen DDR-Staatsratsgebäude werden für das Projekt von ESMT Berlin, Eco Projekt, Dachland Berlin und Kraftwerk Renewable Power Solutions insgesamt 893 hocheffiziente Full-Black-Module installiert. Die geplante Photovoltaik-Dachanlage hat eine Gesamtleistung von 366,13 Kilowatt. Jährlich wird ein Ertrag von rund 345.000 Kilowattstunden erwartet, der zu 95 Prozent von der Wirtschaftshochschule direkt verbraucht werden soll, die das Gebäude mittlerweile nutzt. Sie könne damit etwa ein Viertel ihres Stromverbrauchs decken. Der überschüssige Solarstrom werde in das Netz eingespeist, teilten die Projektpartner mit.

Bei der Planung der Photovoltaik-Anlage seien ästhetische Ansprüche und Auflagen der Denkmalämter berücksichtigt worden. Die einheitliche Dachbelegung gewährleiste eine harmonische Integration der Anlage. Die Inbetriebnahme erfolge voraussichtlich im Januar 2024. Die Installation erfolgt dabei durch Kraftwerk Renewable Power Solutions. Die umfassende energetische Dachsanierung im Vorfeld übernahm Dachland Berlin.

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