Das Futterhaus vereinbart Photovoltaik-PPA mit Enerparc

Der Energiedienstleister des Fachhändlers hat mit Enerparc-Tochter Sunnic Lighthouse einen Stromabnahmevertrag mit fünf Jahren Laufzeit abgeschlossen. Ein Solarpark in Schleswig-Holstein soll jährlich 3,9 Gigawattstunden Strom an das Futterhaus liefern.
Der Solarpark Bokel erzeugt künftig Strom für die Futterhaus-Unternehmensstandorte. | Foto: Enerparc AG

Das Futterhaus will sich in den kommenden fünf Jahren von einem Solarpark im schleswig-holsteinischen Bokel mit Grünstrom versorgen lassen. Dafür hat die EHA Energie-Handels-Gesellschaft als Energiedienstleister der Unternehmensgruppe einen Stromabnahmevertrag mit der Enerparc-Tochter Sunnic Lighthouse unterzeichnet.

Den Unternehmen zufolge hat der von Enerparc errichtete Solarpark eine Leistung von 5 Megawatt und soll jährlich 3,9 Gigawattstunden an das Futterhaus liefern. Damit will der Fachhändler etwa 70 Prozent des Strombedarfs der Unternehmensgruppe decken; die übrigen 30 Prozent will EHA „in Grünstromqualität“ ergänzen. Der Vertrag sieht zudem eine Verlängerungsoption um drei Jahre vor. Zur finanziellen Seite äußerten sich die Unternehmen nicht.

Das Futterhaus sieht in dem Bezug von Grünstrom aus einem Solarpark in Norddeutschland einen weiteren Schritt im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Zudem könne sich das Unternehmen so Strom zu langfristig stabilen Preisen sichern. EHA übernimmt für das Futterhaus neben der Grünstromlieferung auch den Messstellenbetrieb und das Energiecontrolling. Der Energiedienstleister ist eine Tochter der Rewe Group und erzeugt auch selbst erneuerbaren Strom, unter anderem mit Photovoltaik-Anlagen auf den Immobilien seiner Kunden.

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