Große Mehrheit der Bürger gegen Abstriche beim Klimaschutz während der Corona-Pandemie

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Der durch die Corona-Pandemie ausgelöste Konjunktureinbruch führt nicht dazu, dass der Rückhalt für den Klimaschutz schwächer wird. Im Gegenteil: Einer repräsentativen Meinungsumfrage zufolge sind 45 Prozent der Bundesbürger dafür, Klimaschutzmaßnahmen wie bisher fortzuführen – und gar 37 Prozent dafür, sie jetzt erst recht zu erhöhen. Nur 15 Prozent sind der Meinung, Klimaschutzmaßnahmen sollten reduziert werden.

Insgesamt 81 Prozent der Befragten halten die Energiewende für weiterhin wichtig oder sehr wichtig. Vier Prozent sind der Ansicht, sie sei überhaupt nicht wichtig. Die Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Prolytics im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) durchgeführt.

Die Umfrage zeigt ein starkes Bekenntnis zum Klimaschutz

Grafik: BDEW

„Dieses Umfrageergebnis ist ein klares Signal an die Politik, Klimaschutz und Energiewende in der Corona-Krise nicht zu vernachlässigen“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Wo immer möglich, müssen sich Konjunkturprogramme daher an der Frage orientieren, ob sie neben einer kurzfristigen konjunkturellen Stützung auch zu einer zukunftsfesten und nachhaltigen Wirtschaft in Deutschland beitragen.“ Ohnehin seien die intelligentesten Konjunkturhilfen die, die Investitionen in Klimaschutztechnologien auslösen. „Denn dies sind Investitionen in die Zukunft.“

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