3335 öffentliche Ladepunkte für Elektroautos auf einen Blick

Je dunkler das Blau, umso mehr verfügare öffentliche Ladepunkte gibt es.

Mit einer interaktiven Karte bietet die Bundesnetzagentur ab sofort einen Überblick über öffentlich zugängliche Ladesäulen für Elektroautos in Deutschland. Insgesamt 1600 Ladeeinrichtungen mit 3335 Ladepunkten von mehr als 300 Betreibern seien dort verzeichnet, teilte die Bundesnetzagentur am Dienstag mit. Davon entfielen 128 auf Schnellladepunkte. Die Karte enthalte jene Ladesäulen, deren Betreiber das Anzeigeverfahren der Bundesnetzagentur nach der Ladesäulenverordnung durchlaufen und der Veröffentlichung zugestimmt hätten. Zugleich zeige die Karte regionale Schwerpunkte in den Ballungsräumen. Doch es gebe immer mehr regionale Anbieter von öffentlichen Ladepunkten. „Wir sind zuversichtlich, dass der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur zügig voranschreiten wird“, erklärte daher Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Übersichtskarte biete Adressinformationen zu den einzelnen Ladepunkten sowie die vorhandenen Stecker und Ladeleistungen. Die Einrichtungen ließen sich zudem nach Schnell- und Normalladepunkten sowie Bundesländern und Regionen filtern. Die Unterscheidung zwischen Schnell- und Normalladestation ergebe sich auch der aktuellen Verordnung. Ladepunkte mit einer maximalen Ladeleistung von über 22 Kilowatt würden demnach als Schnellladepunkte ausgewiesen.

Seit dem 17. März besteht für Betreiber von öffentlich zugänglichen Ladepunkten in Deutschland eine Anzeigepflicht bei der Bundesnetzagentur, wie es weiter hieß. Damit solle insbesondere der Aufbau einer einheitlichen Ladeinfrastruktur durch die Festlegung bestimmter Steckertypen als Mindeststandard sichergestellt werden. Von der Meldepflicht ausgenommen seien nur Normalladepunkte, die vor Inkrafttreten der Verordnung aufgebaut worden seien.