Gigawatt-Solarpark für Tschernobyl-Sperrgebiet

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Das chinesische Unternehmen GCL System Integration Technology Co. (GCL-SI) will in Zusammenarbeit mit der China National Complete Engineering Corporation (CCEC) im Sperrbezirk von Tschernobyl ein Photovoltaik-Kraftwerk mit mindestens einem Gigawatt Nennleistung errichten. Das teilte GCL-SI am Montag mit. Demnach plant die Regierung der Ukraine, das Sperrgebiet – die Explosion und die Kernschmelze in Tschernobyl im Jahr 1986 hatte enorme Strahlenmengen freigesetzt und rund 30 Quadratkilometer Land mit Fallout verseucht – erneut zum Leben zu erwecken. Im Oktober habe das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen des Landes beschlossen, eine Photovoltaik-Anlage in Tschernobyl zu errichten. „Das billige Land und reichlicher Sonnenschein stellen eine solide Basis für das Projekt dar. Hinzu kommt, dass die verbleibenden Stromübertragungseinrichtungen für die Wiederverwendung bereitstehen“, sagte der ukrainische Minister für Umwelt und natürliche Ressourcen, Ostap Semerak.

Der Pressemitteilung zufolge wird CCEC als Generalunternehmer die Gesamtleitung des Projektes übernehmen. GCL-SI wird die Beratungs- und Planungsdienstleistungen erbringen sowie die Photovoltaik-Anlage liefern. Der Bau der auf über ein Gigawatt ausgelegten Anlage soll im Jahr 2017 beginnen. GCL-SI wertet das Projekt als wichtigen Schritt in Richtung Weltmarkt. (Petra Hannen)

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1 comment

  1. Während die Chinesen mit den Arbeiten noch nicht begonnen haben, plant schon auch das größte französische Energieunternehmen Engie den Bau eines riesigen Solarparks in der Tschernobyl-Sperrzone. Das Projekt zielt darauf ab, das geschädigte Gebiet um den nach wie vor radioaktiv strahlenden Kernreaktor in einen großen Solarpark umzuwandeln: http://zoll-handelsrecht-ukraine.org/2017/07/13/franzosen-planen-riesigen-solarpark-in-tschernobyl-sperrzone/

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