SMA schafft Trendwende und übertrifft eigene Erwartungen

Die SMA Solar Technology AG hat 2015 die Trendwende geschafft. Nach vorläufigen Schätzungen des Vorstands wird der Umsatz bei rund einer Milliarde Euro und das EBIT-Ergebnis bei 30 bis 33 Millionen Euro liegen. Beide Werte lägen über der Prognose, die im vergangenen Jahr bereits mehrfach nach oben korrigiert worden sind, teilte SMA am Dienstag mit. Der Umsatz sei dabei wesentlich durch das Segment Photovoltaik-Kraftwerke getragen worden. Zugleich habe das Unternehmen aus dem hessischen Niestetal auch einen Zuwachs bei Photovoltaik-Hausdach- und gewerblichen Anlagen sowie im Servicegeschäft verzeichnen können.

„SMA ist 2015 bereits früher als erwartet in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wir haben unsere Marktführerschaft weiter ausgebaut und vereinen rund 20 Prozent der weltweiten Nachfrage auf uns“, erklärte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. Zuvor hatte der Photovoltaik-Hersteller ein massives Spar- und Restruktuierungsprogramm eingeleitet. Mit den umfassenden Maßnahmen seien die Fixkosten effektiv gesenkt worden. „Dadurch können wir besser auf die sprunghafte Marktentwicklung reagieren und auch bei niedrigeren Umsätzen als bisher Gewinne erwirtschaften. Den leider notwendigen Mitarbeiterabbau haben wir sozialverträglich nahezu abgeschlossen“, so Urbon weiter. Bis Ende 2014 hat SMA nach eigenen Angaben etwa 1400 Vollzeitstellen abgebaut.

Am 30. März will das Unternehmen den vollständigen Konzernabschluss geben. Bereits am Freitag werde der SMA-Vorstand auf dem „Capital Markets Day“ über die strategische Ausrichtung, die Markt- und Wettbewerbssituation sowie den Ausblick für das laufende Jahr informieren. (Sandra Enkhardt)