IRENA veröffentlicht Bericht zu Energiewendezielen in Deutschland

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Die Internationale Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) hat eine neue Studie zum Fortschritt bei erneuerbaren Energien in Deutschland veröffentlicht. Die Bundesregierung sei bei den Ausbauzielen für 2030 auf Kurs, könnte aber auch noch mehr erreichen, heißt es in dem Report „REmap 2030“. Die Nutzung von erneuerbaren Energien im Wärme- und Verkehrsektor könnte allerdings noch beschleunigt werden. Auch gebe es noch erhebliches Potenzial bei der weiteren Steigerung von Photovoltaik und Windkraft bei der Stromerzeugung und damit zum Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien am Endverbrauch.

"Der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und die ehrgeizigen Ziele haben der Welt gezeigt, dass ein Anteil von 30 Prozent der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung möglich ist", sagte IRENA-Generalsekretär Adnan Amin bei der Vorstellung des REmap-Reports am Dienstag im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Deutschland müsse nun aber über den Stromsektor hinausblicken. Die IRENA hat zwei Szenarien in ihrem Bericht untersucht. Mit einem könnte Deutschland einen Anteil von 37 Prozent Erneuerbare bis 2030 schaffen.

In dem REmap-Bericht bescheinigt die IRENA Deutschland mit seinen bisherigen Anstrengungen die Kosten für den Import von fossilen Brennstoffen gesenkt, Innovationen gefördert und Arbeitsplätze geschaffen zu haben. Mit einem weiteren verstärkten Ausbau könnten zudem noch weitere Vorteile erreicht werden, gerade mit Blick auf Gesundheitskosten, Umweltverschmutzung und Importkosten für fossile Energieträger.

Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich einen Anteil von mehr als 30 Prozent erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung erreichen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sieht die Entwicklung auch als wichtigen Erfolg seiner Arbeit. Die Entscheidungen in der vergangenen Woche im Kabinett seien ein wichtiger Schritt , um eine verlässliche Grundlage für die weitere Entwicklung des Strommarktes zu stellen. „Mit unserem Strommarktdesign für die Zukunft werden wir die Herausforderung meistern, Stromerzeugung aus konventionellen und erneuerbaren Energien miteinander in Einklang zu bringen", sagte Wirtschaftsstaatssekretär für Energie, Rainer Baake. "Dabei ist wichtig, dass wir uns dieser Herausforderung in enger Abstimmung mit unseren Nachbarländern und der Europäischen Union stellen. Wie dieser Bericht zeigt, müssen für den weiteren Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien die Bereiche Strom, Wärme und Verkehr noch mehr aufeinander abgestimmt werden. Unser Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ist ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg." (Sandra Enkhardt)

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