Neue Forschungsinitiative für Photovoltaik

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Auf der Intersolar Europe in München wird offiziell der Startschuss für die Forschungsinitiative „F&E für Photovoltaik“ – oder kurz Solarstromforschung – fallen. Mehr als zehn Forschungsverbünde würden dabei vom Bundeswirtschaftsministerium und Bundesforschungsministerium bei ihren Projekten mit rund 50 Millionen Euro unterstützt. Ziel ist es die Photovoltaik noch preiswerter zu machen und das Einsatzspektrum zu erweitern, teilte nun der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mit. Die geförderten Projekte liefen bis 2017/2018. „Die Förderung der Bundesregierung zur Forschung und Entwicklung in der Photovoltaik hat der deutschen Photovoltaik-Branche geholfen, Technologien von Weltniveau zu entwickeln und in den Markt zu bringen. Dabei hat sich insbesondere die intensive Zusammenarbeit der Forschungsinstitute mit der Industrie bewährt“, sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mit Blick auf die ausgelaufene „Innovationsallianz Photovoltaik“ und den Start der neuen Initiative.

Die einzelnen Forschungsprojekte sollen in der kommenden Zeit noch genauer vorgestellt werden. Bereits auf der Intersolar Europe würden zwei davon präsentiert. In den Forschungsprojekten werde unter anderem die nächste Generation von Hochleistungssolarzellen vorangebracht, Wechselrichter für Extremklimazonen entwickelt, mithilfe von Leistungselektronik und Speichertechnologie der Solarstromverbrauch in Gebäudeenergiesystemen optimiert oder der Solaranteil von Hybridkraftwerken ausgebaut. „Die Hightech-Strategie der Bundesregierung zielt darauf, unser Land zukunftsfähig zu machen, und die Photovoltaik ist dafür ein wichtiger Baustein“, ergänzte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Das Ziel der Solarstromforschung ist, Geschäftsmodelle mit Wertschöpfungsketten am Standort Deutschland im Verbund von Industrie und industrienahen Dienstleistungen voranzutreiben, hieß es beim BSW-Solar weiter. „Die deutsche Photovoltaik-Industrie arbeitet mit Hochdruck an Hightech- und Systemlösungen, um am Wachstum des globalen Solarmarkts weiter teilzuhaben. Denn nur durch Innovationen lässt sich die Marktposition deutscher Unternehmen behaupten und weiter ausbauen“, erklärte BSW-Solar-Präsident Joachim Goldbeck. (Sandra Enkhardt)

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