Yingli passt Erwartungen an und verkündet neue Partnerschaft

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Die Yingli Green Energy Holding Company Ltd. hat vorläufige Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Demnach habe der Absatz im ersten Quartal etwa 25 Prozent unter den Erwartungen gelegen. Gegenüber dem vierten Quartal 2013 sei er um mehr als 30 Prozent zurückgegangen, teilte der chinesische Photovoltaik-Hersteller mit. Der Rückgang liege vor allem in der auch saisonbedingt nachgelassenen Nachfrage in China sowie Verzögerungen beim Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks in Algerien begründet. Dort fehlten noch lokale Genehmigungen für die Konstruktion. Allerdings sei davon auszugehen, dass die Lieferungen in den kommenden Quartalen nachgeholt würden, teilte Yingli weiter mit. Der Photovoltaik-Hersteller bekräftigte daher auch seine Absatzprognose von 4,0 bis 4,2 Gigawatt für das Gesamtjahr. Beim Ergebnis korrigierte Yingli die Zahlen angesichts der höheren Durchschnittspreise im ersten Quartal leicht nach oben. Nun werde für die ersten drei Monate eine Bruttomarge zwischen 15,5 und 16,5 Prozent erwartet.

Yingli gab zudem bekannt, dass die Tochtergesellschaft Yingli Energy (China) Company Limited eine Vereinbarung mit der United Photovoltaic Group Limited (United PV) geschlossen habe. Es gehe dabei um den Kauf von Photovoltaik-Kraftwerken in China mit einer Gesamtleistung von 300 Megawatt von Yingli China zwischen 2014 und 2016. Die im Besitz von Yingli China befindlichen Projektgesellschaften werden mit 100 Prozent Eigenkapital in den Kraftwerken investiert sein und sind für die Planung und den Bau der Photovoltaik-Anlagen verantwortlich, teilte das Unternehmen weiter mit. United PV werde die Projektgesellschaften nach dem Netzanschluss und der Inspektion der Photovoltaik-Kraftwerke kaufen, sofern die vertraglichen Bedingungen erfüllt seien. Beide Unternehmen erhofften sich von der Kooperation, ihre Position im Downstream-Bereich in China zu stärken. (Sandra Enkhardt)