Merck: Forschungskonsortium für organische Photovoltaik

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Merck hat die Gründung eines Forschungskonsortiums für organische Photovoltaik (OPV) bekanntgeben. Das Projekt trage den Namen „POPUP“ und habe ein Volumen von 16 Millionen Euro. Davon seien 8,2 Millionen Euro Fördergelder vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF). Die restliche Summe würde durch die am Projekt beteiligten Unternehmen aufgebracht, teilte der Darmstädter Konzern mit. Zum Konsortium gehörten Center for Applied Energy Systems in Erlangen, die PolyIC GmbH & Co. KG aus Fürth; Karlsruher Institut für Technologie, die Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG aus Fürth; die Belectric OPV GmbH aus Nürnberg, die Webasto Gruppe aus Stockdorf, die Siemens AG aus Erlangen; die Centrosolar Glas GmbH & Co. KG mit Sitz in Fürth sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) aus Stuttgart.

Merck werde das POPUP-Projekt koordinieren, hieß es weiter. Ziel sei es deutlich effizientere und stabilere OPV-Materialien zu entwickeln, um auch die Herstellungskosten mittelfristig zu senken. Der Fokus liege auf industriell anwendbaren Druck- und Beschichtungsverfahren. Die Technologie eigne sich generell unter anderem für einen Einsatz in Fahrzeugen, aber auch in Elektronik- und Ladegeräten sowie zum Einsatz an Gebäude- und Glasfassaden. Das Projekt gehört zum Programm „Basisforschung Energie 2020+“, mit dem die Bundesregierung High-Tech-Forschung in Deutschland fördert. (Sandra Enkhardt)

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