Photovoltaik und Kleinwindkraft für Greenpeace-Zentrale

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In der Hamburger Hafencity wird derzeit an der neuen Greenpeace-Zentrale gebaut. Der Gebäudekomplex „Elbarkaden“, in den Ende September die Mitarbeiter der Umweltorganisation sowie des Ökostromanbieters Greenpeace Energy einziehen werden, solle möglichst energieautark und ökologisch ausgestaltet werden. Dabei sei auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage mit 70 Kilowatt Leistung installiert worden, teilte Sunenergy Europe nun mit. Für die Strom- und Wärmeversorgung seien zudem weitere regenerative Energieträger herangezogen worden. Neben Solarstrom erzeugten so auch drei Kleinwindkraftanlagen den Strombedarf für die Wärmepumpen.

Die gemeinsame Installation von Photovoltaik und Kleinwindkraftanlagen steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Bislang sind nicht soviele Projekte mit dieser Kombination realisiert worden. Bei dem Projekt in Hamburg sei ein Teil der Photovoltaik-Anlage auf einer Stahlkonstruktion über der L-förmigen Dachterrasse montiert worden. Der andere Teil der Solarmodule sei dreikt auf dem Dach verlegt worden, wobei aufgrund der Gebäudehöhe und der

damit verbundenen Windlast besondere Maßnahmen zur Sicherung erforderlich seien, teilte Sunenergy Europe weiter mit. Dabei sei eine Spezialkonstruktion aus Betonfundamenten auf der Unterkonstruktion befestigt worden. Die Windräder und die Photovoltaik-Anlage seien nun „ein zukunftsfähiger Hingucker in der wachsenden Hafencity-Skyline“, hieß es weiter. (Sandra Enkhardt)

Mehr zum Thema Photovoltaik und Kleinwindkraft lesen Sie in unserem aktuellen Heft. Dort finden Sie einInterview mit Jochen Twele, Geschäftsführer des Reiner Lemoine Instituts und Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin, mit dem Titel: „Warum läufts nicht?“