Hundt fordert Förderstopp für Photovoltaik und Wind

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Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), hat sich für eine Begrenzung bei der Förderung erneuerbarer Energien ausgesprochen. "Die Subventionierung der erneuerbaren Energien und der Einspeisevorrang müssen begrenzt werden. Ich plädiere für einen Förderstopp für neue Windräder und Photovoltaik-Anlagen", sagte er der Passauer Neuen Presse (Mittwochausgabe). Es müsse unmittelbar nach der Bundestagswahl eine Reform des EEGs geben. Dazu sei ein nationaler Konsens notwendig, sagte er weiter. Die Beschlüsse der Bundesregierung zur Energiewende kritisierte Hundt als voreilig und in der Umsetzung unbefriedigend.

Die Forderung nach einer schnellen EEG-Reform nach der Bundestagswahl ist in den vergangenen Wochen immer wieder gefallen. Für einen Förderstopp für Photovoltaik, Windkraft und Biomasse haben dabei auch schon Vertreter der FDP sowie DIHK-Präsident Eric Schweitzer ausgesprochen. Hundt nutze das Interview auch, um „international wettbewerbsfähige“ Strompreise zu fordern. Dazu sei es nötig, zum einen das EEG zu reformieren. Zum anderen sei aber auch „eine Senkung der Stromsteuer ein möglicher Weg“, so Hundt im Interview. (Sandra Enkhardt)

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