Schmid Group liefert erste TinPad-Anlagen

Die neue TinPad-Technologie der Schmid Group, einem Maschinenhersteller für die Photovoltaik-Industrie, ermöglicht es, bei der Kontaktierung von Solarzellen auf den Einsatz von teurem Silber zu verzichten. Stattdessen werden die Zellen mit Zinn kontaktiert. Die Kontakte werden dabei auf der vollflächig mit Aluminium beschichteten Rückseite der Solarzellen aufgebracht. „Diese geschlossene Schicht verbessert die Rückseitenpassivierung, wodurch die Zelleffizienz um 0,2 Prozent steigt“, erklärt Christian Buchner, Leiter des Geschäftsbereichs Zelle bei Schmid.

Ein weiterer Vorteil besteht laut Schmid in der Einsparung von Silber. Dadurch könnten bei der Produktion von Solarzellen rund 3 Eurocent pro Zelle an Produktionskosten gespart werden. Dies führe zu einer schnelleren Amortisierung der Investition. Die Zinnkontakte sollen auf der verwendeten Aluminiumpaste zudem eine deutlich höhere Abzugsfestigkeit erreichen. (Mirco Sieg)