Neuer Rekord für Farbstoffsolarzellen

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Die Festkörper-Farbstoffsolarzellen (Dye sensitized Solar Cells; DSC) von Dyesol und der eidgenössischen technischen Hochschule Lausanne (EPFL) werden wettbewerbsfähig. Im Labor bringen es die Entwickler nach eigenen Aussagen auf einen Wirkungsgrad von 15 Prozent, extern werden 14,1 Prozent bestätigt. Das ist ein Rekordwert der am Donnerstag auch im Paper eines Teams unter der Leitung von Professor Michael Grätzel im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht wurde.
Ein weiterer Vorteil der Farbstoffsolarzellen ist das günstige Schwachlichtverhalten, dass sich unter anderem in den Morgen- und Abendstunden oder bei bewölktem Himmel bemerkbar macht. „Die kürzlichen Durchbrüche in der Festkörper-Farbstoffsolarzellentechnologie sind wahrhaft erstaunlich“, meint Dyesols Executive Chairman, Richard Caldwell. „Dies ist der Beginn eines neuen Zeitalters für effiziente und erschwingliche nachhaltige Energie.“
Farbstoffsolarzellen haben aufgrund ihrer Flexibilität theoretisch ein hohes Potential auf Bauprodukte aufgebracht zu werden und so den Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik zu erweitern. Auf Stahldächern oder Glasfassaden aufgebracht kann die Gebäudehülle so zum Stromerzeuger werden. (Mirco Sieg)

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