Italien: Wenig Stromertrag aus Photovoltaikanlagen

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Italienische Photovoltaik-Anlagen lieferten im März 2013 etwa 14,6 Prozent weniger Strom als im Vorjahr. Das berichtet der italienische Übertragungsnetzbetreiber Terna. Im gleichen Zeitraum sei der Ertrag von Wasser- und Windkraftanlagen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, bei der Wasserkraft um rund 59,5 Prozent, bei der Windkraft um ungefähr 61,5 Prozent.  

Ein Grund dafür könnte das schlechte Wetter sein. Zumindest in Deutschland liegt die Zahl der Sonnenstunden im März 2013 mit 121,3 Stunden deutlich unter dem Vorjahreswert von 166,3 Stunden. Aus der Zahl der Sonnenstunden kann die tatsächliche Einstrahlungsmenge zwar nicht direkt abgeleitet werden, sagt Thomas Deutschländer vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Es bestehe aber eine hohe Korrelation.

Förderkonto bald erschöpft

In einer Meldung der italienischen Energiebehörde GSE heißt es zudem, dass die Gesamtfördersumme von 6,7 Milliarden Euro, die mit dem Conto Energia 5 beschlossen wurde, nun bald aufgebraucht sei. Bislang seien für 6,61 Milliarden Euro 510.259 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 16,8 Gigawatt gebaut worden. Weitere 530 Megawatt beziehungsweise 1.829 befänden sich noch im entsprechenden Register und haben damit die theoretische Möglichkeit noch eine Einspeisevergütung zu erhalten. (Becky Beetz, Mirco Sieg)

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