Insolvenzverfahren von Odersun eröffnet

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Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Odersun AG ist am 1. Juni vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eröffnet worden. Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg, der bereits den insolventen Berliner Photovoltaik-Hersteller Solon betreute und erfolgreich an einen Investor verkaufte, ist zum Insolvenzverwalter bestellt worden, wie seine Kanzlei hww Wienberg Wilhelm mitteilte. Er werde nun die Investorensuche für Odersun fortsetzen. Es gebe auch nach der Stilllegung der Produktion noch Interessenten für eine mögliche Übernahme des Photovoltaik-Herstellers. „Solange die Investorengespräche andauern, kann Odersun kurzfristig wieder in einen betriebsbereiten Zustand versetzt werden“, sagte Wienberg mit Blick auf die Beendigung der Produktion zum 31. Mai. Zu diesem Zeitpunkt war das Insolvenzgeld ausgelaufen und Odersun konnte die Löhne und Gehälter nicht aus eigener Kraft bezahlen. Sämtlichen Mitarbeiter sei gekündigt worden.

Die Hoffnungen auf eine schnelle Einigung mit einem russischen Investor hätten sich zunächst nicht erfüllt, so Wienberg weiter. Die Ende März angemeldete Sanierung in Eigenregie war daraufhin vom Amtsgericht in ein Insolvenzverfahren übergeleitet worden. Mit der Insolvenzeröffnung seien nun alle Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Vermögen der Odersun AG auf den Insolvenzverwalter übergegangen. Wienberg wolle sich nun weiterhin um eine Lösung bemühen. „Auch die Patente bleiben weiter wirksam“, sagte er weiter. (Sandra Enkhardt)

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