Solarhybrid will weiterhin US-Projekte von Solar Millennium kaufen

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Die Solarhybrid AG hat ihr Interesse an den US-Projekten der insolventen Solar Millennium AG bekräftigt. Nach übereinstimmenden Medienberichten sagte Finanzvorstand  Albert Klein, dass Solarhybrid auch nach der Insolvenz am Kauf der Solarparks im Südwesten der USA interessiert ist. Dafür wolle der Projektierer auch mit dem US-Dünnschichthersteller First Solar kooperieren, dessen Photovoltaik-Module dann in den Parks verbaut werden sollen.
Solar Millennium hatte kurz vor Weihnachten einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht gestellt. Von der Pleite könnten nach jüngsten Angaben der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) bis zu 15.000 Anleger betroffen sein. Diesen schulde Solar Millennium insgesamt 226 Millionen Euro. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochausgabe) haben sich bislang rund 800 Anleger bei der SdK gemeldet, um ihre Interessen zu bündeln und sich gemeinsam von dem Verein im Insolvenzverfahren vertreten zu lassen. Inwiefern die Kleinanleger Chancen haben, ihre Einlagen zurückzubekommen, bleibt allerdings vorerst offen. Wie weiter berichtet wurde, haben mehrere große Unternehmen Solar Millennium noch kurz vor dessen Pleite Millionenbeträge geliehen. So soll etwa Solarhybrid rund 7,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt haben. (Sandra Enkhardt)

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