BP Solar und Tauber-Solar legen Streit um Bürstadt-Brand bei

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Die BP Solar Deutschland GmbH und Tauber-Solar Management GmbH haben sich auf den Wiederaufbau der im Sommer teilweise abgebrannten Photovoltaik-Anlage „Sonnenfleck“ in Bürstadt verständigt. Dabei werde es Änderungen im Anlagendesign und bei der Installation geben, wie beide Unternehmen erklärten. Damit solle ein langfristig zuverlässiger Betrieb der Dachanlage gewährleistet werden. Als neue Unterkonstruktion werde ein Stehfalzblech installiert. BP Solar werde zudem die ungerahmten Module vor ihrer erneuten Montage testen, hieß es weiter.

Monatelanger Streit

Die Vereinbarung sei Grundlage für einen Neubeginn der langjährigen Geschäftspartnerschaft zwischen BP Solar und Tauber-Solar. Beide Seiten hätten zugleich die Lieferung von BP Solarmodulen mit einer Gesamtkapazität von 15 Megawatt für künftige Projekte der Tauber-Solar-Gruppe vertraglich festgehalten. Die Solarunternehmen hatten sich nach dem Brand der Photovoltaik-Dachanlage im Juni dieses Jahres einen monatelangen Streit um die Schuldfrage geliefert. In mehreren Gutachten machten sie jeweils den Partner für den Brand verantwortlich. Im September hatte BP Solar eine einstweilige Verfügung gegen die Schuldzuweisungen von Tauber-Solar erwirkt.

Bei dem Feuer einer der größten Photovoltaik-Dachanlagen weltweit waren am 21. Juni 2009 rund 80 Quadratmeter Modulfläche vernichtet worden. Dies entsprach 0,16 Prozent der Gesamtfläche. Die Höhe des Schadens an der Fünf-Megawatt-Anlage war mit etwa 50.000 Euro beziffert worden. (Sandra Enkhardt)

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