Zugspitze bekommt Photovoltaik-Anlage

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Im Februar 2011 werden sich die besten Skifahrer zu ihrer Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen treffen. Es soll eine weitgehend CO2-neutrale Veranstaltung werden, weshalb der „Solarfonds Garmisch-Partenkirchen 2011 GmbH & Co.KG“ ins Leben gerufen worden ist. Ziel sei es, in und um den Veranstaltungsort etwa 30 einzelne Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von einem Megawatt zu bauen. Der Solarpark solle überwiegend auf Dächern der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen sowie auf der Gipfelstation der Zugspitzbahn entstehen. Dies wäre dann die höchst gelegene Photovoltaik-Anlage Deutschlands. Die ersten Module sind bereits installiert. Die Gesamtinvestition belaufe sich auf rund vier Millionen Euro, teilte die Welivit New Energy GmbH mit, ein Tochterunternehmen der Karstadt Quelle Versicherungen. Private Anleger könnten sich mit mindestens 5000 Euro an dem Fonds beteiligen. Die prognostizierte Rendite für die Photovoltaik-Anlagen liege bei einer Laufzeit von zwanzig Jahren bei 6,1 Prozent.

Zu den Initiatoren des ehrgeizigen Ökoprojekts gehören die beiden ehemaligen Spitzenskiläufer Christian Neureuther und Rosi Mittermaier. Sie wollen als Solarbotschafter helfen, dass es 2011 zu einer klimaneutralen Ski-Weltmeisterschaft kommt. Mit der Installation der Photovoltaik-Anlagen solle noch im August begonnen werden. Im September 2010 soll der komplette Park errichtet sein. Für die Installation und Instandhaltung der Anlagen sei die Regensburger Iliotec Solar GmbH als Generalunternehmer engagiert worden. (Sandra Enkardt)

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