Die neue Regelung aus Peking ermöglicht es, dass Stand-alone-Batteriespeicher feste Zahlungen für ihre Verfügbarkeit erhalten, nicht für die gelieferte Energie. Die Höhe der Zahlungen sind dabei an Kohle-Benchmarks geknüpft.
Im Berner Jura soll auf 1.250 Metern Höhe und in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer der weltweit ältesten Freiflächenanlagen – dem Sonnenkraftwerk Mont-Soleil – eine 8,5-Megawatt-Anlage entstehen. Die lokale Bevölkerung hat zugestimmt, trotzdem gab es Einsprüche gegen die Baugenehmigung. Diese wurden nun vom Kanton Bern zurückgewiesen.
Der geplante Wechsel kleiner Photovoltaik-Dachanlagen in die verpflichtende Direktvermarktung könnte nach Einschätzung einer neuen Studie Investitionen bremsen und zu kleineren Anlagen führen. Ohne vereinfachte Prozesse und bessere Rahmenbedingungen drohe ein Dämpfer für das Segment.
Die Maßnahme erfolgt als Umsetzung der RED III-Richtlinie der EU. Den Schwerpunkt bilden vorbelastete oder versiegelte Flächen, auf unversiegelten Flächen ist ausschließlich Agri-PV vorgesehen.
Das Bundesland hat beim Photovoltaik-Zubau trotz deutlicher Rückgänge auch 2025 die 2-Gigawatt-Marke überschritten. Bei Freiflächenanlagen fordert der LEE NRW weiterhin mehr Initiative. Gleichzeitig warnt der Verband vor Kürzungen der Aufdach-Förderung: In diesem Fall könne „die Landesregierung ihre solaren Ausbauziele vergessen“.
Künftig sollen Contracts for Difference zum zentralen Förderinstrument werden, Übergewinne aus hohen Strompreisen abgeschöpft und zur Senkung der EEG-Kosten genutzt werden. SPD-Bundesumweltminister Carsten Schneider spricht von einer schnellen Umsetzung.
Sie sind in aller Munde und doch nur schwer zu fassen, die Dunkelflauten. Im Podcast diskutieren wir das Phänomen mit Rafael Fritz, einem Experten für Energiemeteorologie des Fraunhofer IEE und fragen, wie viel Absicherung ist nötig?
Mit einem neuen Informationsportal zur Dunkelflaute bringt sich der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) in die Debatte um Kraftwerksstrategie und Kapazitätsmarkt ein. Der Verband beschreibt, wie Versorgungssicherheit in Phasen geringer Wind- und Solarstromerzeugung gewährleistet werden kann.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte eine alleinige Zuständigkeit der Verteilnetzbetreiber für den verpflichtenden Rollout ins Gespräch gebracht und damit nicht nur die Photovoltaik-Branche in Aufruhr versetzt. Ein im Auftrag von fünf Energieunternehmen erstelltes Rechtsgutachten bewertet die Idee nun als unzulässig.
Die Bürgerenergiegenossenschaft hat lange gewartet und auf die beihilferechtliche Genehmigung für das „Solarpaket 1“ durch die EU-Kommission gehofft. Darin sind höhere Vergütungssätze für Agri-Photovoltaik-Anlagen vorgesehen. Warum die Anlage nun doch ans Netz ging, erklärt Florian Becher von Energeno.