Re-Twin Energy und die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE) haben gemeinsam das Whitepaper „The Structural Value of BESS: How Long-Term Forecasts Reshape Revenue Expectations“ veröffentlicht. Hier geht es um ein Bewertungsrahmenwerk für Batteriespeichersysteme (BESS) in sich wandelnden Strommärkten.
Das Papier adressiert eine zentrale Diskrepanz: Historische Backtests — geprägt durch die außergewöhnlichen deutschen Marktbedingungen im Jahr 2025 mit Day-Ahead-Preisen von über 400 €/MWh — können Erlöse von 200.000 bis 280.000 €/MW/Jahr anzeigen. Langfristige Fundamentalprognosen, die auf systemischen Gleichgewichtsmodellen basieren, weisen hingegen auf ein strukturelles Ertragsniveau von 120.000 bis 180.000 €/MW/Jahr für dasselbe Asset hin.
Die Autoren unterscheiden zwischen opportunistischen Erlösen, die durch kurzfristige Volatilität entstehen, und strukturellen Erlösen, die das bankfähige, langfristige Ertragspotenzial definieren. Das Whitepaper verbindet Re-Twins Dispatch-Optimierungsmethodik mit dem ISAaR-Energiesystemmodell der FfE und liefert damit ein geschichtetes Bewertungsframework für Investoren, Finanzierer und Projektentwickler.





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