LONGi, das weltweit führende Solartechnologieunternehmen, gab bekannt, dass seine Emissionssenkungsziele von der unabhängigen Science Based Targets initiative (SBTi) genehmigt wurden. Mit dieser Genehmigung reiht sich LONGi in die über 4.600 Unternehmen weltweit ein, die der SBTi beigetreten sind und sich wissenschaftsbasierte Ziele gesetzt haben. LONGi ist das erste chinesische Photovoltaikunternehmen, das die offizielle Validierung erhält.
LONGi will Treibhausgasemissionen bis 2030 um 60 % verringern
Im Rahmen der Dekarbonisierungsbemühungen nahm sich LONGi ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele vor, trat der SBTi offiziell bei und verpflichtete sich damit im Jahr 2020 zur Setzung eines kurzfristigen Ziels. Im Klimaschutzbericht für das Jahr 2021 erläutert LONGi die eigenen SBTi-Ziele: Die im Rahmen der Betriebstätigkeit entstehenden Treibhausgas-Emissionen sollen laut Plan bis 2030 um 60 % sinken, gemessen an den Werten von 2020. Die Kohlenstoffemissionen pro Einheit Siliziummaterial, Zelle und Glas werden im Vergleich zum Jahr 2020 um mindestens 20 % verringert. In diesem Jahr wurde das kurzfristige Ziel von LONGi von der SBTi genehmigt, das mit dem 1,5-C°-Ziel des Pariser Abkommens übereinstimmt.
LONGi ist als erstes chinesisches Unternehmen Mitglied von vier globalen Nachhaltigkeitsinitiativen
Im Jahr 2020 trat LONGi außerdem nacheinander den Initiativen RE100, EP100 und EV100 bei, und mit dem Beitritt zur SBTi wurde LONGi das erste chinesische Unternehmen mit einer Mitgliedschaft in allen vier globalen Initiativen.
Von 2012 bis 2022 produzierte das Unternehmen Photovoltaikprodukte mit einer Leistung von insgesamt 290 GW, die über 114 Milliarden kWh sauberen Strom erzeugten. Nimmt man die Emissionsfaktoren der Internationalen Energieagentur (IEA) als Berechnungsgrundlage, dann half LONGi, 536 Millionen Tonnen CO2-Emissionen zu vermeiden. Das entspricht 1,46 % der weltweiten Kohlenstoffemissionen im Energiebereich im Jahr 2022.
Über die Science Based Targets initiative (SBTi)
Die SBTi ist eine Partnerschaft zwischen dem CDP (ehemals Carbon Disclosure Project), dem United Nations Global Compact (Globaler Pakt der Vereinten Nationen – UNGC), dem Weltressourceninstitut (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (Weltweiter Fonds für die Natur – WWF). Sie fördert ehrgeizigen Klimaschutz im Privatsektor, indem sie Organisationen in die Lage versetzt, sich wissenschaftsbasierte Emissionssenkungsziele zu setzen. Sie betont die Wettbewerbsfähigkeit und das Verantwortungsbewusstsein von Unternehmen im Hinblick auf nachhaltige Entwicklung und ESG.





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