Energiewende 2.0 als Schlüssel für den Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland

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Unternehmen in Deutschland und Europa stehen unter Druck: steigende Unsicherheiten im globalen Energiemarkt, Anforderungen durch Regulierung, volatile Energiemärkte, Investitionsunsicherheiten – und gleichzeitig die Erwartung und die Motivation, Prozesse zu dekarbonisieren und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Wie können Industrie, Politik und Energieunternehmen in diesem Spannungsfeld dafür sorgen, dass die Chancen der hier erzeugten Energie bestmöglich genutzt werden – für mehr Sicherheit und mehr Wettbewerbsfähigkeit? Dem widmet sich das Eröffnungspodium auf der INDUSTRY MEETS RENEWABLES 2026 am 10. Juni in Neumünster.

Unter dem Titel „Energiewende 2.0 als Schlüssel für den Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland“ diskutiert dort Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Tobias Goldschmidt mit Karla Steinecke, Referentin Energie & Nachhaltigkeit, Mobilität & Logistik beim Mittelstandsverband BVMW, Alexandra Pehlken, Steinbeis Transferzentrum Ressource und Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), Thomas Buhk, Buhck Umweltservice GmbH & Co. KG und Präsident der IHK Schleswig-Holstein, und Ove Petersen, CEO von GP JOULE und Vorsitzender des Branchenverbands watt_2.0 e.V.

Mitreden statt nur dabei sein

Das Podium versteht sich bewusst nicht als reine Impulsrunde, sondern als strategischer Kompass für den Konferenztag. Es geht um konkrete Antworten auf drängende Fragen: Wie schaffen wir Planungssicherheit für Investitionen? Wie gelingt die verlässliche und dauerhaft günstige Versorgung der Wirtschaft mit Energie? Wie werden Flexibilität, Speicher und sektorübergreifende Lösungen systemisch integriert?

Die INDUSTRY MEETS RENEWABLES (IMR) 2026 setzt dabei auf eine aktive Einbindung aller Teilnehmenden: Interaktive Formate, moderierte Diskussionen und gezielte Dialogsequenzen ermöglichen es den Konferenzgästen, ihre Perspektiven einzubringen.

Ziel ist es, nicht nur über Transformation zu sprechen, sondern gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu entwickeln. Die Konferenz versteht sich als Arbeitsplattform – nicht als Frontalveranstaltung.

Praxisnah, lösungsorientiert und dialogstark

Der Schwerpunkt der IMR 2026 liegt dementsprechend klar auf der Umsetzung: Wie kann eine wirtschaftlich erfolgreiche Nutzung neuer Energie gelingen? Um das greifbar zu machen, zeigt nach dem Eröffnungspodium der Themenblock „Dekarbonisierung der Industrie“ konkrete Praxisbeispiele: Referierende von TenneT TSO über Holcim Deutschland bis Covestro und Copenhagen Infrastructure Partners stellen dar, wie der Umbau industrieller Prozesse gelingt und welche Technologien dabei zum Einsatz kommen.

Im Anschluss gibt die Session „Energiewende 2.0: Praxis aus der bundesdeutschen Wirtschaft“ Einblicke in erfolgreiche Transformationsprojekte deutscher Unternehmen – von mittelständischen Betrieben bis zu global tätigen Konzernen. Themen wie klimaneutrale Produktion, Eigenversorgungskonzepte und Innovationen bei erneuerbaren Energien stehen im Fokus.

Am Nachmittag beleuchtet das Programm den „Energiemarkt im Wandel“ und diskutiert Entwicklungen und Perspektiven einer zukunftsfähigen Energieversorgung – von Strompreiszonen über erneuerbare Wärme bis hin zu grünen Kraftstoffen und der strategischen Rolle von Wasserstoff.

Die INDUSTRY MEETS RENEWABLES 2026 (IMR) setzt mit diesem Programm ein starkes Zeichen für die praxisorientierte Umsetzung der Energiewende in Industrie und Mittelstand – hin zu günstiger und sicherer Energieversorgung. Heute. Und in Zukunft.