Auf Einladung von Bayern Innovativ kamen gestern Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum Bayerischen Batteriekongress in München zusammen. Der etablierte Vernetzungskongress versammelte damit zum dritten Mal die Branche im süddeutschen Raum, um über Wertschöpfung, Technologietransfer und die nächsten Entwicklungsschritte des Standorts Bayern zu diskutieren. Mit der Verbindung aus Strategie, Industriedialog und Fachprogramm hat die Veranstaltung in diesem Jahr vor allem eines sichtbar gemacht: Die Batteriebranche in Bayern ist breit aufgestellt und der Anspruch wächst, daraus schneller industrielle Wirkung zu erzeugen.
Bayerische Batteriestrategie setzt politisches Signal
Mit der Vorstellung der Bayerischen Batteriestrategie durch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wurde auf dem Kongress ein politisches und industriepolitisches Signal gesetzt:
„Bayern will bei Batterietechnologien vorne mitspielen – innovativ, resilient und wettbewerbsfähig. Denn ohne Batterien geht nichts – ob bei der Mobilität, der Energiewende oder der Digitalisierung,“ so der Minister.
Der Kongress unterstrich damit den Anspruch, Forschung, industrielle Anwendung und strategische Vernetzung künftig noch enger zusammenzuführen. In der Podiumsdiskussion sprachen dazu Hubert Aiwanger sowie Vertreter aus Industrie und Netzwerken über Wettbewerbsfähigkeit, Kooperationsmöglichkeiten und die Rolle Bayerns im sich wandelnden Batterieökosystem. Die Diskussion zeigte, dass Wettbewerbsfähigkeit vor allem dort entsteht, wo Technologie, industrielle Skalierung und Kooperation zusammenspielen.
Industriedialog beleuchtet Post-Lithium-Technologien
Ein besonderer Akzent lag auf dem Industriedialog mit Moll Batterien und Varta, bei dem es um den nächsten Technologiesprung ging und damit um die Frage, welche neuen Konzepte und Anwendungen künftig zusätzliche Marktchancen für den Standort Bayern eröffnen können. Gerade dieser direkte Austausch mit Unternehmen aus der Praxis gab dem Kongress eine klare industrieorientierte Perspektive.
Oliver Mayer, Leiter Innovationsnetzwerk Energie & Bau bei Bayern Innovativ:
„Der Bayerische Batteriekongress 2026 hat gezeigt, wie viel Kompetenz, Innovationskraft und Kooperationsbereitschaft in Bayern vorhanden sind. Jetzt kommt es darauf an, diese Dynamik in gemeinsame Projekte, verlässliche Partnerschaften und neue Wertschöpfung für Bayern zu übersetzen.“
Zusätzliche Impulse kamen aus den Fachpanels zu performancegetriebenen Innovationen, Stationärspeichern und der bayerischen Batterieforschungslandschaft. Ausstellung und Vernetzungsangebote ergänzten das Programm und boten Raum für neue Kontakte, Partnerschaften und konkrete Projektansätze entlang der Wertschöpfungskette.
Leonard Höcht, Leiter TechHUB Batterie bei Bayern Innovativ:
„Der Bayerische Batteriekongress vernetzt genau die Menschen und Organisationen, die Bayerns Batterieökosystem voranbringen. Diese Verbindungen greifen wir bei Bayern Innovativ im TechHUB Batterie auf und entwickeln sie gezielt weiter. Denn nur so entstehen aus technologischer Stärke auch konkrete Kooperationen, neue Projekte und zusätzliche Wertschöpfung.“





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