In einem Konsortium wollen das ZSW und die Unternehmen Johnson Matthey Battery Materials, Coperion und Varta kritische und teure Materialien in den Anoden und Kathoden der Batterien substituieren. Das geförderte Forschungsprojekt läuft bis 2024 und soll künftig batteriebetriebene Flugzeuge beflügeln.
Das Projekt „EcoLyzer BW“ startet im Januar und will eine international wettbewerbsfähige Produktion von Elektrolyseuren etablieren. Rund 80 Anlagen pro Jahr sollen künftig am Standort Dettingen gefertigt werden, die dann für den internationalen Markt zur Verfügung gestellt werden.
Photovoltaik, Windkraft und Co. deckten im vergangenen Jahr noch knapp 46 Prozent des verbrauchten Stroms in Deutschland. Nach vorläufigen Berechnungen des ZSW und BDEW ging der Anteil in diesem Jahr vor allem aufgrund von ungünstigen Windbedingungen zurück. Die Erzeugung der Photovoltaik-Anlagen legte im Jahresvergleich um fünf Prozent zu.
Der Anstieg des Stromverbrauchs auf das Vor-Corona-Niveau und der schwache Wind sorgten für den Rückgang des Erneuerbaren-Anteils. Die Photovoltaik lieferte in diesem Jahr bislang eher durchschnittliche Erträge – mit Ausnahme im Juni.
Insgesamt 28 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom erzeugten die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen – dies sind 2 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Da aber die Windbedingungen schwächelten, ging der Erneuerbaren-Anteil insgesamt von 50 auf rund 43 Prozent zurück.
Ein Verbund deutscher Forschungsinstitute arbeitet an neuen Verfahren für die Herstellung von Elektroden. Sie sollen ohne Lösungsmittel auskommen und weniger Energie benötigen. Ein wichtiges Werkzeug der Wissenschaftler ist Künstliche Intelligenz.
Der anhaltende Corona-Lockdown zerrt an den Nerven vieler Menschen. Dazu trägt sicher auch das Wetter bei. So war es in den ersten drei Monaten des Jahres eher wind- und sonnenarm. Dies wiederum schlägt sich auch in den Zahlen zur Stromerzeugung und dem Verbrauch nieder. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband […]
Die Forscher haben bei ihrer Modellierung angenommen, dass neben dem Dach auch Fassaden mit Photovoltaik-Modulen belegt sind. Einen Speicher haben sie bei ihrer Rechnung nicht einbezogen.
Die HyFaB-Fabrik soll den Übergang von der aktuell noch überwiegend handwerklichen Produktion zur industriellen Massenfertigung begleiten und beschleunigen. Neben dem ZSW ist auch das Fraunhofer ISE am Projekt beteiligt.
Im Vergleich zu 2019 stieg der Anteil damit um fast vier Prozent. Die Photovoltaik-Anlagen lieferten rund 50 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom – nochmal mehr als im Vorjahr.