Die beiden Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen regionalen Handwerksbetrieben einen schnellen und vollständigen Zugang zu intelligenten Messsystemen zu ermöglichen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, mit großen Marktakteuren mithalten zu können.
Der Ausbau intelligenter Messsysteme kommt in Deutschland weiter nur langsam voran. Zwar haben die Messstellenbetreiber die gesetzlich geforderte Quote von 20 Prozent der Pflichteinbaufälle erreicht, insgesamt sind aber erst 3,8 Prozent aller Messlokationen mit Smart Metern ausgestattet, wie die Bundesnetzagentur in ihrem aktuellen Quartalsbericht zeigt.
Retrospektive 2025: Das neue Solarspitzen-Gesetz ist verabschiedet und bringt gerade für Photvoltaik-Dachanlagen einige Änderungen mit sich. Im Podcast diskutieren wir mit Thomas Seltmann vom Bundesverband Solarwirtschaft wie die neuen Regeln funktionieren und wie sie sich auf dem Markt auswirken sollen. Was zunächst nachteilig klingt, bietet Betreibern auch interessante Chancen.
Retrospektive 2025: Die vier Mitgliedsunternehmen haben Preise für den Einbau ausgewertet und beklagen, dass viele Netzbetreiber die geltenden Obergrenzen ignorieren. Rabot Energy und Tibber haben die Netzbetreiber LEW und Bayernwerk wegen Forderungen von mehr als 800 Euro für einen Smart-Meter-Einbau abgemahnt. Octopus bietet seine Dienste in Sachen Smart Meter nun auch anderen Unternehmen, etwa Photovoltaik-Installateuren, an.
Die Speicher werden so gesteuert, dass sie besonders günstig entweder aus der Photovoltaik-Anlage oder aus dem Netz geladen werden. Nach Angaben des Anbieters lassen sich bis zu 740 Euro pro Jahr damit sparen. Zunächst ist das neue Feature mit Wechselrichtern von Kostal und Solax kompatibel.
Unter dem Dach der Hausheld AG arbeiten künftig Hausheld, Solandeo, Green Pocket und Mako365 zusammen, um einen effizienten Ausbau der Infrastruktur mit intelligenten Zählern zu forcieren. Alle technischen Komponenten für den Rollout sind damit in einer Struktur verfügbar.
Die Enpal-Tochter verspricht Installationszeiten von durchschnittlich sechs Wochen, bis die Haushalte ihren intelligenten Zähler bekommen. Dabei sollen für die Endkunden keine Kosten für die Installation des Smart Meters anfallen.
Der Petitionsausschuss des Bundestags befasste sich mit der Forderung, Kleinspeicher stärker in den Strommarkt einzubeziehen. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht wenig Chancen dafür, weil die entsprechende Zertifizierung der dafür notwendigen intelligenten Messsysteme lange dauern würde.
EEbus wächst: Hersteller setzen erfolgreich Use-Cases um, der Verein gewinnt an Mitgliedern und legt konkrete Vorschläge für eine Zertifizierung vor. Auf dem EEbus Summit in Köln wurde zudem ein neues Pairing-Verfahren vorgestellt, das Installateuren die Verbindung zwischen Steuereinheit und Heimenergiemanagement oder anderen Verbrauchseinrichtungen erleichtern soll.
Die Beteiligung umfasst einen Wachstumspfad von 320 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren. Mit dem Geld soll der Smart-Meter-Rollout in Deutschland vorangetrieben werden.