RWE kooperiert bei der Offshore-Photovoltaik mit dem niederländisch-norwegischen Unternehmen Solarduck. So beteiligt sich der Energiekonzern an der schwimmenden Pilotanlage von Solarduck in der Nordsee.
Das Floating-PV-Kraftwerk hat eine Leistung von 6,1 Megawatt. Der Energiekonzern hat dafür 13.400 Solarmodule auf einem See in der Nähe des Kraftwerks Amer im niederländischen Geertruidenberg installiert.
Das Photovoltaik-Kraftwerk Hickory Park steht in Georgia. Für das Projekt hat RWE einen 30 Jahre laufenden Stromabnahmevertrag mit dem staatlichen Versorger Georgia Power geschlossen.
Elf Energieversorger reichten vor gut zwei Jahren Nichtigkeitsklagen gegen die Freigabe der umfassenden Transaktionen zwischen den beiden Konzernen ein. Nun gibt es drei volle Tage für die mündliche Verhandlung. In der Initiative #wirspielennichtmit hat sich ein breites Bündnis aus Akteuren der Energiewirtschaft, der Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammengefunden, das den Deal ebenfalls stark kritisiert.
Im Uferbereich des geplanten Hambacher Tagebausees soll ein Solarpark mit 12,2 Megawatt entstehen, der mit einem 4,1-Megawatt-Batteriespeicher kombiniert wird. Die Anlage namens „PV Hambach I” ist laut RWE die vierte ihrer Art im Rheinischen Braunkohlerevier.
In der Pilotanlage sollen zwei verschiedene Technologien getestet werden. Das Land Niedersachen gibt einen Zuschuss von acht Millionen Euro. Baustart soll im Juni sein.
Die 14,4-Megawatt-Anlage entsteht am Rand des künftigen Sees im Tagebau. RWE hat für das Projekt in einer Innovationsausschreibung den Zuschlag erhalten.
Die Photovoltaik-Anlage ist die wichtigste Energiequelle für die Wasserstoffproduktion. Wenn die Sonne nicht scheint, kann Essent auch auf Windenergie zurückgreifen. Das Energieunternehmen plant außerdem den Einsatz von Batteriespeichern, um überschüssigen Solarstrom zwischenzuspeichern, der nicht sofort in Wasserstoff umgewandelt oder ins Netz eingespeist werden kann.
RWE will bis 2030 eine Elektrolyseleistung bis zu einem Gigawatt aufbauen, OGE 1.500 Kilometer Wasserstoff-Leitungen schaffen. Der Investitionsbedarf liegt bei rund 3,5 Milliarden Euro.
Der Energiekonzern hat deutlich bessere Ergebnisse als 2020 erzielt, wozu auch die höheren Einnahmen aus dem Energiehandel und der konventionellen Stromerzeugung beitrugen. Für die Zukunft fordert RWE, Versorgungssicherheit und Klimaschutz enger zu verknüpfen.