Erst vor wenigen Tagen meldete der Photovoltaik-Anlagenbauer einen Umsatzrekord und ein EBIT-Gewinn für das abgelaufene Jahr. Jetzt hat Manz seine Finanzvorstand Gunnar Voss von Dahlen wegen „unterschiedlicher Auffassungen“ mit sofortiger Wirkung freigestellt.
Die Photovoltaik-Messe ist aufgrund der steigenden Zahl von großen Unternehmen auf dem niederländischen Photovoltaik-Markt inzwischen zu einer internationalen Veranstaltung geworden. Zwar bestehen Ungewissheiten hinsichtlich möglicher Änderungen bei der Solarförderung, dennoch entwickelt sich die Photovoltaik zu einer der Hauptenergiequellen im Land.
Gemeinsam mit den Istallateuren von ISM Energy und dem Modulbauer Hanwha Q-Cells richten sich die Stadtwerke mit dem neuen Angebot an Hausbesitzer sowie kleine und mittlere Unternehmen. Die drei Partner arbeiten bereits seit vergangenem Jahr bei Mieterstromprojekten zusammen.
Die Tochter der Wiener Stadtwerke will in den kommenden Jahren 100 Millionen Euro in die Photovoltaik investieren und mit weiteren 15 Millionen Euro Ladestationen für Elektroautos aufbauen. Insbesondere im Wiener Stadtgebiet will der Versorger Photovoltaik-Anlagen auf die Dächer bringen.
Rechtsanwältin Bettina Hennig von der Berliner Kanzlei von Bredow Valentin Herz erklärt im Interview mit pv magazine die rechtliche Situation bei Balkonmodulen.
Im vergangenen Jahr hat der chinesische Modulhersteller 9,8 Gigawatt ausgeliefert und einen Umsatz von umgerechnet 3,4 Milliarden Euro erzielt. Der Gewinn ging jedoch unter anderem aufgrund niedrigerer Modulpreise und höherer Polysiliciumpreise zurück.
Der Modulhersteller hat in seiner Produktionsstätte den Durchsatz einer Fertigungslinie um 40 Prozent gesteigert. Eine weitere Fertigungslinie soll bis zum Sommer aufgerüstet werden.
Das Analysehaus Aurora Energy Research rechnet bis 2030 mit Erneuerbaren-Investitionen in Höhe von 180 Milliarden Euro in Nordwesteuropa, davon 64 Milliarden Euro ohne Förderung. Insbesondere in der Photovoltaik wird es zunehmend auch ohne Subventionen gehen.
Der neuen Studie zu den Stromgestehungskosten des Freiburger Instituts zufolge kommen Photovoltaik-Anlagen auf Werte zwischen 3,71 und 11,54 Eurocent pro Kilowattstunde. Für die Zukunft sehen die Wissenschaftler weiterhin großes Kostensenkungspotenzial.
Insbesondere im Rahmen der Energiewende soll ein solches Netz Vorteile bringen. Der Testbetrieb des 2,3 Kilometer langen Gleichstromnetzes auf dem Campus der RWTH Aachen soll Ende des Jahres starten.