Bei erneuerbarem Strom liegt Deutschland dem Energiewende-Index von McKinsey zufolge über Plan. Bei Energieverbrauch und CO2-Ausstoß jedoch sieht es schlecht aus. Und auch bei dem für die Versorgungssicherheit wichtigen Netzausbau hinkt die Bundesrepublik den eigenen Zielen hinterher.
Regenwälder stehen überall in Flammen, Wüsten breiten sich auf allen Kontinenten aus, Eisberge schmelzen, die Klimaerhitzung führt zu Millionen Klimaflüchtlingen: Sind wir noch zu retten?
Warum haben die beiden alten Volksparteien CDU und SPD in Brandenburg und Sachsen so jämmerlich verloren, aber die AfD so viele Stimmen gewonnen? Was ist los im deutschen Osten? CDU- und SPD-Politiker waren mutlos und feige gegenüber den Wählern.
Laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) soll das Gesetz die Weichen dafür stellen, dass Hilfen schnell in die Kohlereviere fließen und ein erfolgreicher Strukturwandel gelingen kann. Sein Ministerium hatte den Entwurf erst vor wenigen Tagen veröffentlicht. Viele Verbände äußerten sich nach dem Kabinettsbeschluss kritisch.
Die Finanzhilfen für die Kohleregionen von bis zu 14 Milliarden Euro sind in dem Entwurf auf drei Zeiträume aufgeteilt. Nach sieben Monaten hat das Bundeswirtschaftsministerium damit die Empfehlungen der Kohlekommission im Zusammenhang mit einem Kohleausstieg bis 2038 zumindest in einen Gesetzentwurf gegossen. Länder und Verbände wird allerdings nur ein Tag Zeit gegeben, um zu den Plänen Stellung zu beziehen.
Das Analystenhaus hat einen Ausblick auf den deutschen Strommarkt im Jahr 2030 veröffentlicht. Der Ausstieg aus Kernkraft und Kohle wird demnach vor allem durch erneuerbare Energien, Gaskraftwerke und Speicher ausgeglichen.
Der Berliner Think-Tank geht davon aus, dass sich der Strompreis nur um etwa ein Prozent erhöhen wird, wenn die Kohleverstromung bis 2030 um zwei Drittel zurückgefahren wird und die Erneuerbaren dann einen Anteil von 65 Prozent haben. Zudem dürfte Deutschland trotzdem weiter Stromexporteur bleiben.
Der Schweizer Solarverband hat die Markterhebung Sonnenenergie 2018 analysiert. Demnach beginnen die Maßnahmen der Energiestrategie 2050 zu greifen, aber der Photovoltaik-Zubau verläuft zu langsam.
In Deutschland bremsen Bundesregierungen seit 2012 die Energiewende aus. Ständig neue bürokratische Hürden wurden und werden errichtet. Immer wieder höre ich von Bürgern, die ihren eigenen Solarstrom erzeugen wollen: „Ohne Rechtsanwalt geht gar nichts mehr“.
Plötzlich ist der Wald wieder ein großes Thema. Die neue Wald-Diskussion begann mit einer wissenschaftlichen Studie der ETH Zürich. Können wir mit den Wäldern gar das Weltklima retten?