Der Energiekonzern spricht sich für eine technologie- und herkunftsoffene Grüngasquote aus. Nur so kann Eon zufolge bis 2050 eine vollständige Dekarbonisierung erreicht werden.
Mit dieser Lösung können auch Industrieunternehmen am Strommarkt teilnehmen. Damit sollen Power-to-X-Lösungen für diesen Sektor durch Zusatzeinnahmen attraktiver werden.
„Deutschland wird grüner: Bis zum 20. Juni, könnte sich die Bundesrepublik rein rechnerisch komplett mit Ökostrom versorgen. Das geht aus einer aktuellen Eon-Berechnung hervor. Damit steuern die Solar-, Wind-, Wasser- und Biomasseanlagen 2020 voraussichtlich bereits genug Energie bei, um unseren Bedarf für insgesamt 172 Tage vollständig aus Erneuerbaren zu decken – so viele wie nie […]
Für das Gesamtjahr erwartet der Energiekonzern einen Erneuerbaren-Anteil von 47,3 Prozent. Dies bedeutet, dass Deutschland rein rechnerisch 172 Tage lang seinen Stromverbrauch komplett mit Photovoltaik, Windkraft und Co. hätte decken können.
Einer von Eon in Auftrag gegebenen Meinungsumfrage zufolge halten 71 Prozent der Bundesbürger die Förderung privater Photovoltaik-Anlagen für richtig. Insgesamt 84 Prozent sehen in der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz
Eon betrachtet den Milliardendeal mit RWE damit als abgeschlossen, die verbleibenden Kleinaktionäre erhalten eine Barabfindung. Allerdings haben elf Versorger gegen das Geschäft Klage eingereicht.
Zusammen mit zehn weiteren Energieversorgern hat die Naturstrom AG Klage beim Gericht der Europäischen Union (EuG) eingereicht, gegen den geplanten „Zusammenschluss“ von RWE und Eon. Die Klage richtet sich allerdings nicht gegen die Konzerne selbst, sondern gegen die Europäische Kommission, die den Plänen der Unternehmen im letzten Jahr grünes Licht gegeben hatte. Aus Sicht der […]
Die Wissenschaftler gehen bei ihrer Analyse davon aus, dass neben der bereits im Klimaschutzpaket beschlossenen Reduzierung der EEG-Umlage auch alle Einnahmen aus der CO2-Bepreisung von 25 Euro pro Tonne zur Senkung genutzt werden. Ohne diese beiden Entlastungsmaßnahmen würde die EEG-Umlage 2021 in ihrem Szenario sogar auf 9,99 Cent pro Kilowattstunde steigen.
Der Ökostromanbieter fürchtet erhebliche Einschränkungen im Wettbewerb durch die Fusion der beiden deutschen Energieriesen. Wenn die Klage von Naturstrom erfolgreich ist, müsste die EU-Kommission die Freigabe zurückziehen und erneut kartellrechtlich prüfen.
Im ersten Quartal 2020 hat Eon seinen Nettogewinn um sechs Prozent auf 691 Millionen Euro gesteigert. Dabei profitierte der Konzern von der Übernahme der Netzgeschäfte von Innogy. Eon-Chef Johannes Theyssen fordert die Begrenzung der EEG-Umlage auf fünf Cent pro Kilowattstunde.