In Bayern konnte ein Projektierer mehr Photovoltaik ans Netz anschließen, als zunächst möglich erschien. Möglich macht das ein großer Speicher, der mit der Anlage kombiniert wurde. Zudem agiert der Speicher innerhalb eines virtuellen Kraftwerks und wird durch einen Dienstleister netzdienlich gesteuert.
EDF Trading und E2M haben einen zehnjährigen PPA mit dem Projektentwickler für die Vermarktung des Stroms und der Flexibilitäten aus dem Speicher geschlossen. Seit kurzem ist die Kombination aus einem 5,1 Megawatt Photovoltaik-Kraftwerk und 1,7 Megawatt Großspeicher in Sachsen am Netz.
EDF Trading und E2M haben den Vertrag mit dem Leipziger Projektentwickler unterzeichnet. Die kombinierte Anlage aus Photovoltaik-Kraftwerk und Speicher erhielt einen Zuschlag in der zweiten Innovationsausschreibung und befindet sich bereits im Bau.
Nach dem richterlich verfügtem Aus für das Mischpreisverfahren, hat sich nach Angaben von Energy2Market der Preis bei Ausschreibungen für Regelenergie wieder normalisiert. Inbesondere bei Sekundärregelenergie sind die Erlöse seit Juli signifikant gestiegen, was den Direktvermarkter optimistisch stimmt.
Auf dem Stadtwerkekongress in Mainz haben die beiden Unternehmen ihr neues Konzept präsentiert, bei dem Photovoltaik-Heimspeicher zu einem virtuellen Kraftwerk zusammengeschlossen werden. Dabei wird die lokale solare Eigenversorgung mit Systemdienstleistung für das Stromnetz verbunden, was für eine zusätzliche Wirtschaftlichkeit der vernetzten Photovoltaik-Heimspeicher sorgt.