Die Bundesnetzagentur hat den Höchstwert für die Ausschreibungen des Jahres 2023 für Aufdach-Photovoltaik-Anlagen bestimmt. Er liegt nun bei 11,25 Cent pro Kilowattstunde. Die Erhöhung des Höchstwertes für Freiflächensolaranlagen ist nach Auskunft der Behörde aktuell in Arbeit.
Da es nur einen Zuschlag für das einzige Gebot für ein kombiniertes Photovoltaik-Speicherkraftwerk gab, fällt die Veröffentlichung des Gebotswerts unter das Betriebs- und Geschäftsgeheimnis des Bieters. Bei der Ausschreibung für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden sank der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert leicht auf 8,74 Cent pro Kilowattstunde.
Im Vorgriff auf die Novellierung der Landesbauordnung hat die Regierung in Düsseldorf einen Runderlass an die Genehmigungsbehörden geschickt. Demnach sollen die vorgeschriebenen Mindestabstände für Photovoltaik-Dachanlagen auf Reihenhäuser reduziert werden. Zudem wird das Aufstellen von Wärmepumpen in Ein- oder Zweifamilienhäusern damit ermöglicht.
Großflächige Photovoltaik-Dachanlagen auf Bürogebäuden, Lagerhallen und Fabriken können beim Ausbau der erneuerbaren Energien eine große Rolle spielen. Dazu muss in den kommenden Jahren allerdings einiges passieren. So müssen bislang ungenutzte Dachflächen künftig noch schneller mit Solarmodulen ausgestattet werden. Dieses Riesenprojekt jedoch lässt sich nicht unbegrenzt beschleunigen: Die Planung, Implementierung und Netzintegration neuer Anlagen braucht Zeit. […]
Quartalsweise analysiert solarplattform.ch die Preise für den Bau von Solaranlagen in der Schweiz. Zwar sind seit Jahresanfang 2022 die Preise für Photovoltaik-Anlagen in der Schweiz auf Einfamilienhäusern um durchschnittlich 10 Prozent gestiegen, allerdings ist im 3. Quartal 2022 eine Stabilisierung festzustellen. Engpässe bei der Fertigstellung von Solaranlagen sind – neben der begrenzten Verfügbarkeit der Installateure […]
Der Freistaat hat 35 Dachflächen in Oberbayern und 31 Dachflächen in Schwaben paketweise zur Photovoltaik-Nutzung ausgeschrieben. Für den Bau von Solaranlagen auf weiteren geeigneten Dächern sollen zudem 125 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.
Der Bundesrat hat der Erfüllung von zwei entsprechenden Motionen zugestimmt. Mehr als 134 Millionen Schweizer Franken sollen aufgewendet werden, um die Solarstromgewinnung von aktuell 13 auf 87 Gigawattstunden jährlich zu steigern.
Das Energieministerium in Dresden will den Photovoltaik-Ausbau beschleunigen. Dazu arbeitet es neben einer schrittweise einzuführenden Pflicht für Photovoltaik-Anlagen auch an Freiflächen- und Agri-Photovoltaik-Projekten.
Der Brutto-Zubau von Photovoltaik-Anlagen, die nach dem EEG gefördert werden, lag in dem Monat bei knapp 561,4 Megawatt. Davon entfielen mehr als 420 Megawatt auf Anlagen außerhalb der Ausschreibungen. Zudem sind Anlagen mit 82 Megawatt verzeichnet, die ohne Solarförderung entstanden sind.
Das schwarz gerahmte Modul besteht aus 108 monokristallinen PERC-Halbzellen. Der Wirkungsgrad liegt dem Photovoltaik-Hersteller zufolge bei 21 Prozent. Es ist konzipiert für die Installation von Photovoltaik-Dachanlagen auf Privathäusern sowie kleineren Gewerbe- und Industriebetrieben.