Die Gesamtleistung der nach dem EEG geförderten Photovoltaik-Anlagen lag nach Berechnungen der Bundesnetzagentur im November bei 596 Megawatt. Ungeförderte Photovoltaik-Anlagen summierten sich auf knapp 73 Megawatt.
Die Bundesnetzagentur hat den Höchstwert für die Ausschreibungen des Jahres 2023 für Aufdach-Photovoltaik-Anlagen bestimmt. Er liegt nun bei 11,25 Cent pro Kilowattstunde. Die Erhöhung des Höchstwertes für Freiflächensolaranlagen ist nach Auskunft der Behörde aktuell in Arbeit.
Da es nur einen Zuschlag für das einzige Gebot für ein kombiniertes Photovoltaik-Speicherkraftwerk gab, fällt die Veröffentlichung des Gebotswerts unter das Betriebs- und Geschäftsgeheimnis des Bieters. Bei der Ausschreibung für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden sank der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert leicht auf 8,74 Cent pro Kilowattstunde.
Schon jetzt bremse die unsichere Markt- und Gesetzeslage die Investitionen in Photovoltaik aus. Die geplante Abschöpfung von Mehrerlösen hemmt Lichtblick zufolge den Ausbau zusätzlich. Das Unternehmen plädiert für eine höhere EEG-Vergütung und eine Übergewinnsteuer.
Die Ausschreibungsrunde war erneut deutlich unterzeichnet. Alle 104 gültigen Gebote für Projekte mit insgesamt 609 Megawatt Photovoltaik-Leistung erhielten einen Zuschlag und bewegten sich dabei mehrheitlich knapp am oder unter dem festgelegten Höchstwert. Die Bundesnetzagentur fordert eine Anhebung der Höchstwerte für die Auktionen im kommenden Jahr.
Das Bundeskartellamt und die Bundesnetzagentur haben den Monitoringbericht 2022 veröffentlicht. Die Daten beziehen sich vor allem auf das Jahr 2021. Sie beschreiben aber auch erste Entwicklungen des aktuellen Jahres, bedingt durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.
Die Bundesnetzagentur gibt die Gesamtleistung der nach dem EEG geförderten Photovoltaik-Anlagen mit 607 Megawatt an. Die ungeförderten Photovoltaik-Anlagen summierten sich im Oktober auf knapp 100 Megawatt.
Nach der aktualisierten Übersicht betrug der Photovoltaik-Zubau an geförderten und ungeförderten Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr 5702 Megawatt. Die Bundesnetzagentur hat auch aktualisierte Zahlen für den Gesamtzubau an Photovoltaik-Anlagen in den ersten drei Quartalen 2022 veröffentlicht. Auch zeigt die Behörde auf, dass es einen monatlichen Photovoltaik-Zubau von 1518 Megawatt bräuchte, um das von der Ampel-Regierung definierte Ziel einer installierten Photovoltaik-Leistung von 215 Gigawatt bis 2030 zu erreichen.
691 Megawatt sind dabei als nach dem EEG geförderte Photovoltaik-Anlagen bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden. Dazu kommen noch knapp 60 Megawatt an Photovoltaik-Anlagen, die ohne Förderung entstanden sind. Alles zusammengerechnet kamen damit in den ersten neun Monaten rund 5600 Megawatt Photovoltaik-Leistung hinzu.
Die Behörde reagiert mit ihrem Positionspapier auf vermehrte Beschwerden. Im Sinne der Anlagenbetreiber und der Energiewende plädiert sie für lösungsorientierte Ansätze, um die Anlagen schnell ans Netz zu bringen.